Danach...
Hallo Flo,
bei mir waren die 3 Anfälle relativ kurz, soweit ich es beurteilen kann, die Erholungsphase aber lang und wohltuedn. Vorausgesetzt, ich werde nicht dabei gestört, wie das 3. Mal.
Beim zweiten Mal habe ich wohl in der Erholungsphase einen weiteren Krampf mit leichtem Zungenbiss bekommen. Bemerkt habe ich es nur an kleine Anzeichen. Ich weiß, daß ich plötzlich aufwachte, AUF der Decke, der Kater schaute mir mit intensivem Blick vom Korridor aus zu. Als ich "definitiv" aufwachte, war ich UNTER der Decke und fand auf dem Laken einen Fleck: leicht-rosa Schaum. Dann habe ich gemerkt, daß ich wohl "bewußtlos" auf die Toilette gegangen war: alles zwar richtig und gespült, die Klobrille aber verrutscht, wahrscheinlich erfolgte der 2. Krampf an dieser Stelle. Für mich beruhigend die Tatsache, daß ich doch trotz Anfall weiß, wann ich zur Toilette muß und es umsetzen kann. Bei den nächtlichen Anfällen vor der OP (Meningeom) war es nicht so und für mich ein unheimlich belastende Problem, das mich aus Scham lange daranhinderte, der Ärztin darüber zu sprechen.
Radfahren bedeutet für mich keinen Leistungsdrang, auf dem Rennrad zu flitzen oder auf dem MTB steinige Abwege runter zu rasen. Ich fahre mit Trekkingrad durch schöne Landschaft, gut trainiert aber eben aus purem Genuß. Bei depressiven Phasen ist es immer die beste Lösung, ich muß mich bloß (na ja, nicht immer erfolgreich...) auf den Sattel setzen und zumindest im Wald in meiner Nähe eine Runde drehen. Dann sieht alles etwas leichter aus.
LG
mezeg
P.S. Falls es Dich interessiert, werfe einen Blick auf:
http://marzina.free.fr
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