to OP, or not to OP

Ingoismus, Bochum, Wednesday, 24.10.2012, 14:08 (vor 5045 Tagen) @ Mondenkind

Hallo Mondenkind,

was du geschrieben hast hört sich wirklich gut an und scheinbar bestimmt seid deiner OP auch nicht mehr die Epi dein Leben. Ich denke es ist wirklich schlimm im Alltag und in aller öffentlichkeit mit der Krankheit zu Leben. Ist halt viel zu oft noch eine falsch verstandene Krankheit.
Ich weiß für mich irgendwie nicht was ich machen würde, wenn sie den Anfallsherd finden.
Ich erlebe diese soziale Diskriminierung und das bewusste Leben mit Epilepsie ja gar nicht wirklich. Es komm halt über mich wenn ich schlafe. Ich hatte noch nie einen Anfall als ich wach war. Wenn ich nach einem Anfall angesprochen und später danach gefragt werde, fällt es mir schwer den Bezug zu mir zu finden.
Ich habe eine Frontallappen-Epilepsie und der Herd ist im Bereich des Sprachzentrums und der Motorik. Ich wäre natürlich gerne Anfallsfrei und dann die Sache mit den Medis, Carbamazepin/pharmakoresistent, Valproinsäure/pharmakoresistent, Zebinix hilft mir sehr, Keppra wird gerade gegen Topiramat getauscht und dann nehme ich noch Vimpat wo ich auch nicht weiß ob es was hilf.
Irgendwie finde ich es schwer eine Entscheidung darüber zu treffen, was ich Bewusst ja garnicht erlebe. Es gibt natürlich auch Einschränkungen in meinem Leben durch die Epi, jedoch sind diese nicht so einschneidend, denn solange ich wach bin ist ja alles Ok! (???)

Liebe
Grüße

Ingoismus


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