Sprachstörungen
Hallo Michi,
die Epilepsie wurde bei mir von einem Meningeom an der linken Schläfe in der Nähe vom Sprachzentrum provoziert. Vor der Entdeckung und dann OP ist es mir passiert, am Telefon plötzlich ein paar Sekunden von einer "verschwommenen Erinnerung" vollkommen blockiert zu sein und nicht zu verstehen, was mein Gegenüber sagte.
Nach der erfolgreichen OP und Absetzung von Keppra nach 6 Monaten kam der erste Sprachausfall: mehrere Minuten lang unfähig mich auszudrücken, obwohl das Gespräch in meiner Muttersprache lief. Allerdings gleichzeitig klar denken und alles verstehen, was gesagt wurde.
Seit ich auf Lamotrigin 125 - 0 - 100 eingestellt wurde, habe ich mehrfach Sprachprobleme erlebt: mich überhaupt nicht oder stammelnd oder nicht in der richtigen Sprache ausdrücken, Gelesenes oder Gesprochenes ein paar Minuten nur als "unförmiges Brei" empfinden. Manchmal mit "Wellen" begleitet.
Dabei immer logisch denken. Der Kontakt nach Außen ist gestört, der "Umsetzer" klemmt wohl manchmal. Jetzt wo ich weiß, daß die Sprache / das Verständnis sowieso sehr kurz danach zurückkommt, nehme ich es gelassener und schäme mich nicht mehr deswegen.
mezeg
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Michi,
20.03.2010, 00:29
- Sprachstörungen - Anton, 20.03.2010, 14:16
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womi123,
28.03.2010, 22:37
- Sprachstörungen - paradiesschnecke, 08.11.2012, 18:41
- Sprachstörungen - mezeg, 08.11.2012, 19:07