beruhigender Albtraum

mezeg, München, Tuesday, 20.11.2012, 17:01 (vor 5018 Tagen) @ knuddel

Hallo Knuddel,

ja, es war nicht immer einfach im Leben. Aber schließlich habe ich es doch immer geschafft und es gibt Selbstvertrauen. Deswegen will ich mich noch nicht geschlagen geben und zum Psychologe gehen. Mehrere Faktoren waren zusammen gekommen, eben zur Epilepsie, Alzheimer und Tod meiner Mutter. Dazu ein Buch ("le voci intorno"), das mich sehr beeindruckt hat: das Empfinden einer 18jährigen, die durch einen Unfall im Koma liegt, ihre Umgebung wahrnimmt aber keine Möglichkeit sich irgendwie auszudrücken, einfach in Kontaktlosigkeit gefangen. Meine eigene Angst.

Wenn ich noch nicht zum Psychologen gehe - und immerhin auch gerne alleine bin - ist mir die Wichtigkeit von menschlichen Kontakten bewußt. Reden mit alten Freunden, nicht unbedingt über Epilepsie aber bei Bedarf doch. Oder spontane Kontakte. War letztes Wochenende bei einem Sing-Kurs, keine Mozart- oder Brahmslieder, nur "normale", Kinderlieder inbegriffen. Eine sehr nette freundliche Gruppe, einfach offen für Spaß und Freude. Das Lied "Diggedidag, der Tausenfüßler..." haben wir gesungen und getanzt und wir Erwachsenen uns so gefreut wie Kinder! Das Lied möchte ich nun meinen Großneffen und den Nachbarskindern beibringen, damit wir zusammen singen und tanzen können...

Und nächste Woche treffe ich meine hier angesiedelte Nichte mit ihrem kleinen Sohn und dem gerade frischgebackenen neuen Großneffen. Mit solchen Glücksjuwelen kann man böse Träume besser vertreiben!

Dir danke für Deine nette Worte! :-P :-P

mezeg


gesamter Thread: