Baldriparan/ Baldurat

mezeg, München, Monday, 07.01.2013, 10:18 (vor 4970 Tagen) @ Franzi91

Hallo Franzi,

bei jeder Aufdosierung hatte ich deutliche Schlafprobleme, meist einen feuertrockenen Mund, der mich mehrfach weckte und trotz Trinken lange an weiterschlafen hinderte. Nach einer Weile legten es sich. Bei der letzten Aufdosierung Lamotrigin (von 200 auf 250 mgr) kam ich in ein akutes Schlafdefizit mit Sekundenschlaf tagsüber (2 x ) und setzte auf 225 mgr in einer ersten Phase, weil ich damit rechnete, auf ein anderes Medikament umgestellt werden zu müssen. Ging schon mit 225 mgr (also - 25 mgr) deutlich besser oder zumindest weniger schlecht. Um diese Gewöhnungszeit durchzustehen und ab und zu eine Nacht durchzuschlafen bat ich den Neurologen um einen Schlafmittel, dachte an Mogadan. Ausdrückliche Verneinung, weil Mogadan bis 36 Stunden wirkt. Zoplikon verschrieb er aber "maximal 2 x die Woche". Das half mir über die Zeit, insgesamt habe ich nur 7 genommen, mit immer mehr Abstand, die 2 letzten sogar aus anderen epilepsie-fremden Gründen. Jetzt schmoren sie im Apothekerschrank.

Es gibt Nächte, wo ich weniger schlafe und andere wo ich sehr früh ins Bett gehe und doch lange schlafe. Alles gut handelbar. Wenn ich wirklich nicht wieder einschlafen kann, mache ich mir eine Kanne Tee (das schöne Gefühl von Wärme im Magen) und höre Musik über Kopfhörern bekannte ruhige Musik, nicht neues, das man zu aufmerksam mithört. Bei "sich drehenden Gedanken" am wirksamstes Gesungenes: ich folgte automatisch den Text, die störenden Gedanken bekommen keinen Platz mehr, um sich eben zu drehen und ich kippe wieder ab. Schlafe ich doch nicht wieder, bin ich wenigstens um etliches entspannter.

Ich würde auf jedem Fall nichts machen, ohne den Neurologen zu fragen. Vielleicht bejaht er Baldriparan und dann fühlest Du Dich um so besser!

Guten Schlaf - aber erst heute Nacht!

mezeg


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