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podi, Tuesday, 14.05.2013, 12:57 (vor 4843 Tagen) @ Heidi

(komm grad nicht so ganz drauf wies zitieren geht...)

Die Epi hab ich jetzt ca. 35 Jahre. Und die Zeit wo ich mich "krank" gefühlt hab,
ist lang vorbei. Da gibts sehr viele Sachen, wo ich froh bin, das ich sie nicht hab.

Die vielen verschiedenen Medis über diesen Zeitraum werden sicher auch
viele nehmen. Ist auch nichts besonderes.

Weil die letzten nicht mehr gewirkt haben hat mir der Arzt andere vorgeschlagen,
bei denen er meinte, die könnten für meinen Anfallstyp ideal sein.

Ich hab sie also genommen und geschaut wie sie wirken. Und leider waren
die Nebenwirkungen so extrem, wie ich sie mein ganzes Leben nicht hatte.
Und das hat eben leider so weit geführt, das ich fast süchtig darauf geworden bin.

Wie bei vielen Süchtigen, geht es halt bis zur nahen Selbstzerstörung und starken
Suizidgedanken. Trotzdem erzählt man niemandem davon. Nicht dem Arzt,
oder dem Partner.

Ich bin/war mein ganzes Leben schon ein wenig selbstmitleidig. Bins nicht absichtlich,
und will auch kein Mitleid. So bin ich halt. Andere haben andere negativen Eigenschaften.

Nur hat gerade dieses Medikament, das so sehr verstärkt, das es eben die besten Freunde
nicht mehr hören konnten. Voll verständlich. Doch ich hab mich auch sonst stark verändert.
Ich war nicht mehr ich. Und selbst jetzt, ein knappes Jahr später, hab ich manchmal noch
ein paar schwierigkeiten.

Wäre ich zum Arzt gegangen, oder hätte ich meiner Freundin davon erzählt, wäre mir sicher
viel erspart geblieben. Aber ich wollte das Medikament einfach weiternehmen.

Im Nachhinein hätte ich es auf jeden Fall absetzen lassen, wenn ichs gleich gemerkt hätte.
Nur ist das einfach so nach und nach gekommen, das man es für normal genommen hat.

Tja, und die Konsequenzen seh ich jetzt kommen.
ich hätt den Thread ev. anders formulieren sollen.
er drück halt einfach die extremsten Nebenwirkungen, die ich je hatte, aus.


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