Vergesslichkeit

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 01.11.2013, 10:24 (vor 4671 Tagen) @ Melusine

Wir treffen uns hier alle 14 tage mit einer gruppe und reden über unterschiedliche themen. als ich gestern nach hause kam, schrieb ich an die anderen teilnehmer eine email, weil ich meinet wir hatten einen wichtigen punkt vergessen ... heute morgen die erschütternde antwort: "liebe melanie, du hast recht. aber darüber haben wir schon im sommer gesprochen, als wir im garten waren..." (sprich vor 2 höchstens 3 monaten!!!)

Würde ich jetzt nicht als was ungewöhnliches ansehen. In der Arbeit bei mir kommt ständig irgendwer wieder mit einem Thema, dass wir eigentlich schon vor Wochen abgehandelt haben und ich bezweifle stark, dass das alles Personen sind, die krank sind und tagtäglich Medis wie wir nehmen.

jetzt wo ich in meinem beruf nicht mehr arbeiten darf bietet mir mein arbeitgeber ja die möglichkeit zur arbeit mit akten, aber die liegt mir überhaupt gar nicht und ich kann mich wirklich nicht lange konzentrieren und vergesse so schnell und viel, gerade geschrieben, danach gleich wieder weg. es ist eine qual. ich trau mich kaum mehr hin, obwohl keiner etwas sagt, aber ich schaffe ja fast nichts in meiner kurzen arbeitszeit.

Hier ein paar Tipps für den Büroalltag: Bei mir im Büro gibt's zum Beispiel für jeden Notizbücher - und die werden reichlich von allen verwendet. Im Büroalltag wird man mitunter recht oft durch Telefon oder irgendjemanden, der spontan vorbeischaut, weil er irgendwas braucht, gestört. Da sind die ganz nützlich, um z.B. Checklisten zu machen. Und Kopf hoch. Mit ein wenig Eingewöhnung wird das sicherlich alles einfacher für Dich. Setz Dich einfach nicht selbst zu sehr unter Druck. Das kann schlimmer sein und lässt manche Dinge vor einem selbst viel schlechter aussehen, als sie tatsächlich sind.

kann er mich jetzt kündigen? ich würde doch nie wieder eine andere arbeiten finden!

Warum glaubst Du, nie wieder eine Arbeit finden zu können, solltest Du gekündigt werden?

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


gesamter Thread: