6 Monate Fahrverbot zeitlich um, keine Befürwortung vom Neur
Der Lamotriginspiegel müsste laut einer Liste bei 3 und mehr liegen. Bei mir lag er vor 3 Monaten morgens bei 2,4.
Nach der Ärztin aus dem Krankenhaus habe ich Lamo 100 mg einmal morgens zu nehmen. Vor ca. 3 Monaten sollte ich nach Anweisung der ambulanten Neurologin morgens und abends die Hälfte nehmen. Habe ich jedoch nicht geändert...
Jetzt begründet die ambulante Neurologin ihre Nichtbefürwortung mit dem schlechten Spiegel, der nicht so ist wie er theoretisch sein sollte!!!
Hast Du Deiner Neurologin auch gesagt, dass Du die Dosis nicht wie von Ihr verordnet aufgeteilt hast? Immerhin baut sich da ja einiges binnen der 24 Stunden vom Wirkstoff ab. Der Spiegel ist ja nicht durchgehend konstant und Du bist dann quasi in der Früh bei Deinem Tagestiefpunkt vom Medikamentenspiegel angelangt. Würdest Du die halbe am Abend nehmen und die andere halbe in der früh, wäre der Spiegel in der früh evtl. nicht ganz so niedrig.
Damals sollte ich morgens und abends 50 nehmen. Jetzt soll ich sogar ohne Gründe aufdosieren auf morgens 100 und abends 100!
Was meinst Du mit ohne Gründe? Hat sie Dir keine Gründe nennen wollen oder Du sie gar nicht erst danach gefragt? Ich würde nämlich jetzt einmal vermuten, dass wenn sie Deinen Blutspiegel sieht und denkt, dass Du was an der Aufteilung verändert hättest, dass Du noch nicht im Therapiebereich angekommen wärst und dann auf Grund von Erfahrungswerten eine höhere Dosierung verordnet, um den entsprechenden Medikamentenspiegel bei Dir herzustellen.
Welche Auswirkungen soll die zusätzliche Einnahme auf den Tagesspiegel haben, wenn ich abends welche nehme? Nach 12 Stunden ist doch eh = 0. Außerdem, verstehe ich nicht, warum ich vor dem Abend welche nehmen soll, wenn mein Anfall mitten am Tag auf Arbeit war? Was hat die Einahme zur Nacht mit dem Spiegel am Tag zu tun?
Also ich glaub, Du musst an Deiner Kommunikation mit den Ärzten arbeiten. Das sind Fragen, die Du zuallererst direkt der Neurologin stellen musst, wenn Du etwas nicht verstehst.
Aber trotzdem ein paar Worte dazu: Es ist bei vielen Epilepsien - wenn wir jetzt einmal von den schlafgebundenen Anfällen und einigen anderen Sachen absehen - meist so, dass man einen durchgängig gleichmäßigen Medikamentenspiegel erzielen will, da die Krampfanfälle ja nicht auf die Uhr gucken, wann's denn gerade günstig für einen wäre. Außerdem erhöht das bei einer Reihe von Wirkstoffen die Verträglichkeit. Und binnen zwölf Stunden sackt der Medikamentenspiegel auch nicht gleich auf 0 runter. Die meisten Medikamente haben eine Halbwertszeit im Körper, je weniger da ist, desto langsamer erfolgt die Ausscheidung/der Abbau. Bei Lamotrigin gibt's da recht unterschiedliche Werte, weil das durch viele Faktoren beeinflusst werden kann, da würde ich mich jetzt auf keinen festlegen wollen, aber der niedrigste, den ich gefunden habe, liegt bei 14 Stunden.
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Mazulog,
28.03.2014, 13:21
- 6 Monate Fahrverbot zeitlich um, keine Befürwortung vom Neur - Green, 28.03.2014, 14:01
- 6 Monate Fahrverbot zeitlich um, keine Befürwortung vom Neur - huge88, 28.03.2014, 15:56