Ängste
Hallo zusammen,
vieleicht werden sich jetzt einige fragen, was will der eigentlich? Der hat doch alle Glück der Welt. Geb ich ja auch zu, dass ich froh sein kann wie es jetzt nach 2,5 Jahren endlich läuft und man sich endlich um mich richtig kümmert.
Aber erst noch kurz zu meinem Problem/Vorgeschichte:
ich hatte am 14.12.2011 meinen ersten Anfall. Mit diesen Anfällen begann ich auch ein zu nässen. Man sagte mir aber auch, dass die Chancen für eine erfolgreiche Medikamentöse Therapie sehr gut stünden und das einnässen durch dass verschwinden der Anfälle auch weg ging. Die Anfälle gingen auch weg, aber das einnässen blieb. Mein Neuro sagte mir, dass müsse ein Urologisches Problem sein. Ich also ca. 10 Monate (Mai 2012 bis März 2013) von Urologe zu Urologe gerannt alles ohne Befund. Mein Neuro aber blieb weiterhin stur, erlaubte mir nach einem Jahr wieder das Auto fahren usw; aber nahm mich mit der Sache des einnässens nicht ernst und stopfte weiterhin 500mg (200-0-300mg) Lamotrigin in mich rein. Auch, dass ich seit Beginn der Epilepsie (hatte vokale und komplex vokale Anfälle), müde, schlapp, Konzentrationsschwierigkeiten und sehr vergesslich bin störte mein inzwischen alter Neurologe überhaupt nicht.
Meine Hausärztin sagte, dass jetzt Schluss sei und endlich was unternommen werden müsse!
Sie rief für mich im Epizentrum Kork an und machte dort für mich einen Termin. Dieser abulante Termin war gestern. Punkt eins, wo ich Glücklich bin, dass ich den Termin innerhalb von 10 Wochen bekam. Punkt zwei wo ich super Glücklich bin, ist dass ich als Behandelnden Arzt den Chefarzt dort bekam/bekomme. (Der sich gestern sehr, sehr viel Zeit für mich nahm und auch ein sehr netter Mann ist!)
Der Professor meinte, dass in dieser Sache schon vor einem Jahr hätte was unternommen werden müssen! Und alles würde nicht zusammen passen. Vorallem die hohe Dosis an Lamotrigin und der dazu sehr geringe Medikationsspiegel. Auch Die Nebenwirkungen (Müdigkeit, Schlappheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit vieleicht auch das einnässen) würden zu diesem Medikamtent nicht passen.
Da ich von Kork 200 Km weit weg wohne und die Sache ambulant dadurch weg fallen würde, würde er als Chefarzt zusehen, dass ich sehr zügig einen Stationären Termin bekommen würde. (Punkt drei wo ich Glücklich sein müsste)
Jetzt kommts aber, wovor ich große Angst habe,
der Professor gestern meinte, dass sie auf jedenfall das Lamotrigin deutlich zurück fahren werden, vieleicht sogar bis auf 0 um zu sehen, was passiert. Desweiteren sagte er gestern, dass er einen solchen Fall in seinen 25 Jahren noch nie hatte, aber er es raus kriegen wird was mir ganz genau fehlt. Aber erstens, habe ich große Angst, dass durch das zurück fahren des Lamotrigins wieder die Anfälle zurück kommen können vieleicht auch werden und zweitens habe ich Angst, wenn er sagt, dass er einen solchen Fall noch nicht hatte ich zu einem Versuchskaninchen werde.
Ich hab aber dazu noch Fragen an euch:
1. Wart ihr schonmal stationär im Epi-Zentrum Kork?
2. Wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
3. Habt ihr bei dem Medikament Lamotrigin auch solche Nebenwirkungen oder bin ich echt der einzige?
vieleicht könnt ihr mir auch ein bissi die Angst nehmen? 
liebe Grüße
Martin
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