fragliche Epilepsie mit Vorgeschichte Kreislauf
Der Grundatz leuchtet ein. Jedoch stelle ich mir die Frage welche Optionen der Arzt diesbezüglich überhaupt hätte? Mir einen Brief schreiben und mir eine Empfehlung nahelegen, eine entsprechende Untersuchung wieder zu besuchen?
Da gibt's ne Menge Möglichkeiten, angefangen von z.B. ärztlichen Fahrverboten - man selbst darf ja egal wie eh nur Autofahren, wenn man dazu Gesundheitlich im Stande ist und durch gesundheitliche Einschränkungen keine deutlich über das normale Maß hinausgehende Gefährdung der Allgemeinheit darstellt - bis hin dazu, dass die sogar die rechtliche Möglichkeit hätten, ihre ärztliche Schweigepflicht gegenüber den zuständigen Behörden zu brechen, wenn Sie nach Abwägung der Risiken für die Allgemeinheit gegen die Patientenrechte zu dem Schluss kommen, dass das Risiko für die Allgemeinheit zu groß ist, wenn jemand im aktuellen Gesundheitszustand weiterhin Auto fährt.
Ganz abgesehen davon kann eine Nichtabklärung gar nicht in Deinem Interesse sein, unabhängig vom Ausgang. Zum einen bist Du jetzt mit 22 noch jung genug um im schlimmsten Fall nochmal beruflich einen Neustart hinlegen zu können (was machst Du eigentlich?), so beschissen das dann auch für Dich sein mag. Und zum anderen kann nur so festgestellt werden, in wie weit bei Dir evtl. ein Zusammenhang mit der Einstellung auf Deine anderen Medis besteht.
Und Kopf hoch: Wären die Ärzte bei Dir nach dem letzten EEG sicher, dass Du Epilepsie hättest, hätten sie Dir schon Medis empfohlen. Ein wenig das Ganze zu beobachten schadet nicht.
Je nach dem wie das Endergebnis aussieht werde ich eine Zweitmeinung mit Sicherheit einholen.
Zweitmeinungen können nie schaden, da stimme ich Dir zu.
Es ist nun fraglich da bei der ersten Untersuchung mit diesen Flackerlich ein normales EEG aufgezeichnet wurde und beim aktuellen ohne Provokation mit einer zwar stark präsenten Müdigkeit einige Wave Spikes auffällig wurden.
Also ich persönlich sehe darin gar nix fragliches. Das, worauf unser Hirn empfindlich reagiert, unterscheidet sich sehr stark von Person zu Person. Nicht jeder ist unbedingt stark photosensibel. Mich kann man z.B. in der Regel stundenlang vor's Flackerlich setzen, ohne groß eine "Antwort" zu bekommen (und glaub mir, bei der manchmal schlechten Beamereinstellung an der Uni hab ich da inzwischen neben den Ärzten mehrere ungewollte "Feldtests" ohne ärztliche Überwachung hinter mir). Schlafmangel ist so ein typischer Faktor, auf den überdurchschnittlich viele empfindlich reagieren (macht ja schon gesunden Menschen zu schaffen), bei einigen ist Alkohol ein Trigger oder ein bestimmer Geruch.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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str.om9x,
17.06.2014, 10:27
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huge88,
17.06.2014, 17:52
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str.om9x,
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