Alternative zu Mylepsinum in Monotherapie ?

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Wednesday, 16.07.2014, 17:28 (vor 4414 Tagen) @ humba61

Manchmal hab ich das Gefühl, Lamo wird immer als "Allrounder" verschreiben, mit dem Wink: ... passt schon! Und Keppra verursacht psychische NW wie Aggressionen und ist schlecht abzusetzen?

Das kannst Du so pauschal nicht sagen. Wie gut etwas Antiepileptika bei einem wirken und mit welchen Nebenwirkungen ist sehr individuell. Bei mir hatte z.B. Lamo die heftigen Nebenwirkungen, Keppra hingegen habe ich gar nicht gemerkt - weder im Sinne von Nebenwirkungen, noch, dass es mir was gebracht hätte. Und wie kommst Du darauf, dass Keppra schlecht abzusetzen wäre (oder schlechter als andere Antiepileptika)?

Mehrere Neurologen ua. in Bonn rieten mir zu Keppra in Kombination mit Lamotrigin bei meinen myoklonisch-tonischen Anfällen mit sek. Generalis. (klass. GM), um in Langzeitbehandlung Mylepsinum auszuschleichen. Langzeitziel war Lamotrigin als Monotherapie - mit Keppra zur Überbrückung.
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Soll ich evtl. Oxcarbazepin oa.versuchen?

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Du damit Neurologen aus der Epilepsieambulanz in Bonn meinst (falls nicht, korrigiere mich bitte). Was spricht aus Deiner Sicht dagegen, erst einmal den vorgeschlagenen Weg zu Ende zu gehen? Hast Du denn schon mit Deinen Ärzten dort darüber gesprochen, dass Du mit Lamotrigin nicht glücklich bist?

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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