Medikamentenverweigerung - drogenkonsum - einmaliger Anfall

Maria88, Wednesday, 06.08.2014, 21:15 (vor 4393 Tagen) @ Maria88

Danke für die vielen Antworten, ich bin nun etwas erleichtert, da eure Meinungen mit den meinen zum größten Teil übereinstimmen.
Ich bin auch der Meinung, dass dieser erste Anfall nur ein provozierter war, die Ärzte sind jedoch der Meinung, dass er zwar provoziert war, ich die Epilepsie jedoch zu hundert Prozent in mir habe, da dies das Ergebnis des EEG und Schlafeeg deutlich anzeigt.
Ich verstehe, dass mein Fall etwas schockierend ist, ich denke jedoch, dass sich mein Fall für Außenstehende schlimmer anhört, als er egtl. ist. Ich bin es zwar gewohnt, hin und wieder und manchmal etwas öfter, Drogen zu konsumieren, bin jedoch nicht süchtig. Das bedeutet für mich, ich kaufe mir seit dem Anfall nichts eigenes mehr, nehme nicht täglich irgendwelche Substanzen zu mir und kann manchmal auch nein sagen. Ich denke, dass meine Drogenkarriere nun nach und nach von allein im Sand verlaufen wird.
Ich sehe Drogen nicht unbedingt als Medikamente, da ich sie wahrscheinlich schon so lange nehme... Ich nehme sie nicht um Abstand aus der Realität zu gewinnen, eher bekomme ich durch die Einnahme Zugang zu anderen Realitäten - spirituellen Sphären. Drogen können meiner Meinung nach, wenn man sie in Maßen und gezielt einsetzt, das Bewusstsein enorm erweitern.
Ich werde also keinen Entzug unter ärztlicher Aufsicht machen, sondern nach und nach die Einnahme reduzieren.
Ich denke und hoffe, dass ich ein sehr gutes Körperbewusstsein habe. Dadurch hoffe ich, meinen Kopf zu verstehen, Auren zu erkennen und Müdigkeit zu respektieren, um einen zweiten Anfall vorbeugen zu können. Natürlich habe ich etwas Angst, mich zu überschätzen und habe wirklich große Angst, einen erneuten Anfall zu bekommen und wirklich Medikamente nehmen zu müssen.
Bestenfalls jedoch habe ich keinen weiteren Anfall und beim nächsten EEG und der anschließenden ärztlichen Visite in ein paar Monaten, können die Ärzte mir Entwarnung geben.
In der Hoffnung, dass ich mich nicht überschätze und mein Ziel nicht nur naives Wunschdenken ist.
Vielen Dank nochmal für eure freundliche Anteilnahme. Eventuell könnt ihr mich ja ein bisschen verstehen :-)
Ganz liebe Grüße Maria


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