frage an epi-neulinge
Ich hab die Epi zwar erst mit 17 "entwickelt" und kannte den Begriff aus den üblichen Warnungen von Kindesalter an (z.B. Videokasetten), hab mich damit aber bis dato nie in irgendeiner Weise damit näher beschäftigt und eigentlich bis dato keine Vorstellung. Für mich war's aber, als ich den Krampfanfall bekam, trotzdem nix ungewöhnliches. Ich hatte einen langjährigen guten Freund, den ich von Kindesalter an kannte (wir sind uns in manchen Sachen sehr ähnlich - leider auch darin, dass wir Anfälle haben), der ein dreiviertel Jahr zuvor seinen ersten Anfall hatte und dadurch wusste ich, dass es nix so ungewöhnliches und erschreckendes ist, wenn man einmal einen GM in seinem Leben hat (wenn's doch nur auch dabei geblieben wäre).
Habt ihr euch vor dem ersten Anfall, Epilepsie auch so vorgestellt wie in der Presse dargestellt
Wild krampfend, geistig zurück geblieben, schaum vor dem mund usw.
Also ich muss sagen, das krasse Bild verbinde ich eher mit einigen Arztserien im Fernsehen, bei denen es keine Folge gibt, ohne dass ein Patient krampft (*Ironie anfang* spricht für die unheimliche Kreativität der Autoren, wenn ihr mich frage *Ironie ende*), als aus der Presse. Presseberichte über Epilepsie verbinde ich, aus dem Bauch heraus, eher mit Epilepsiehunden als mit den Anfällen selbst und zumindest die letzten, die ich gesehen hab, da waren die Betroffenen nicht geistig zurückgeblieben.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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sandytimmy,
05.01.2015, 21:45
- frage an epi-neulinge - Mondenkind, 05.01.2015, 23:07
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huge88,
06.01.2015, 11:01
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hope1991,
18.04.2015, 16:29
- frage an epi-neulinge - sandytimmy, 21.04.2015, 21:48