Nach der OP "was bin ich jetzt?" schwere Depressionen

chrissie, Friday, 27.10.2017, 15:14 (vor 3214 Tagen) @ podi

Hallo Podi,
ich kann dir nur von mir erzählen: ca. 12 Jahre therapierefraktär mit Auren, dyskognitiven Anfällen und GM. Hab trotzdem meinen Führerschein und meine Ausbildung als technische Assistentin gemacht und auch meine Hobbies wie Schwimmen, Tauchen und Skifahren gehabt. Aber immer die Angst der Anfälle im Hinterkopf. Psychisch hatte ich kaum Probleme mit der Erkrankung, weil ich seit 1990 einen super Epileptologen habe, der mir klargemacht hat, dass ich offen damit umgehen muss, vorher habe ich es schon verheimlicht, ich wurde so erzogen.
Nach der OP war ich 20 Jahre anfallsfrei, das war richtig schön, ich habe mich spitzenmäßig gefühlt, konnte wieder Autofahren und alles machen. Ich musste trotzdem Medikamente nehmen und habe auch gesagt, dass ich Epilepsie habe.
Jetzt, wo ich wieder Anfälle habe, wieder therapierefraktär bin und wieder auf Dinge wie z.B. Autofahren verzichten muss, also ständig auf andere angewiesen bin, da weiß ich noch viel mehr die Zeit ohne Anfälle zu schätzen.
Leider kann ich nicht noch mal operiert werden, wär es nochmals möglich, ich würde es sofort machen lassen.
Du solltest dir vielleicht psychologisch helfen lassen, deinen jetzigen Zustand zu akzeptieren.
Alles Gute


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