Vimpat
Hallo Rosa Hallo Max
Möchte mich hier einklinken da ich seit den letzten Tagen auf Vimpat "umgestellt" wurde und dazu auch ein paar Fragen (auch an alle Mitleser) habe.
Kurz zum Ablauf bei mir in den letzten Tagen.
Nehme schon seit 4 Jahren Lamo und komme gut damit zurecht nun hatte ich von einem Tag auf den nächsten zum ersten mal einen superheftigen Hautausschlag(ganze Körper)..in der Klinik wurden 2 Ursachen als Wahrscheinlich angenommen..A.Nebenwirk. von Lamo oder B ein Dermatologisches Problem..ohne mich darüber mitentscheiden zu lassen hat der Oberarzt (ist nicht von der Neurologie!)mirLamo weggenommen und stattdessen Keppra vorgesetzt. Dass ich in meinem labilen Krankenhauszustand einfach dann das Keppra eingenommen habe ärgert mich nun im Nachhinein unwahrscheinlich. Am nächsten morgen hatte ich dann einen Anfall (ich hatte vorher seit 4 Jahren meinem ersten und einzigen Anfall danach keinen mehr)Welche Menge Keppra (waren 2 Ennahmen, mit jeweils so einer "Raupe" mit 4 Abschnitten und noch ein halbe also pro Einnahme 6 Abschnitte)das dann insgesamt war werde ich mir nachträglich in meiner Krankenakte zeigen lassen.
Im Moment nehme ich nun morgens Vimpat 200 Lamo100/ mittags nichts/ abends Vimpat200 Lamo 50
Nun meine Frage hat wer Erfahrungen wie/wie lange es dauern wird das Vimpat auszuschleichen und wieder Lamo allein zu nehmen ?Bitte euch um (natürlich unverbindliche) Infos....Danke
Gruß Aldebaran
Hallo Aldebaran,
das Ausschleichen von Medikamenten ist nach meinem Informationstand unter anderem von der Dosis und die physische Verfassung abhängig. Im Normalfall ist die Depotwirkung nicht sehr langanhaltend. Daher wird auch immer die regelmäßige Einnahme empfohlen. Das spontane Absetzen kann funktionieren, muß aber nicht. Dies gilt wohl auch bei der Einnahme von mehrere Medikamenten. Ich habe bisher beide Varianten genannt bekommen und auch durchlaufen dürfen. Das spontane Absetzen und auch die Variante des beide Medikamente synchron nehmen (erst das neue hochfahren und dann das andere langsam rausnehmen, was hier ausfällt) oder das andere spontan absetzen (was bei meinem Neurologen gleich zur Frage nach der Telefonnummer des Arztes, der dies empfohlen hat, führte). Bliebe also nur das langsame rausnehmen von Vimpat. Es soll auch Ärzte geben, die verschreiben, in solch einem Falle, einfach eine Salbe oder ein weiteres Medikament gegen den Hautausschlag.
Vor solchen Aktionen hilft immer ein Gespräch mit dem Arzt des Vertrauens (muß kein Neurologe sein).
Zu guter Letzt ist jeder für sich selbst verantwortlich.
Gruß, max
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