Epilepsiehund bei anfallsfreien Epileptikern

mathilda, Sunday, 16.02.2020, 09:09 (vor 2372 Tagen) @ RicardaGies

Hallo Ricarda,

als erstes dachte ich bei deinem Beitrag: warum verschreibt dir dein Neurologe Beruhigungstabletten, anstatt dir eine Psychotherapie zu empfehlen?
Ich denke, dass das der bessere Weg wäre.
Panikattacken kenne ich selbst gut, eine Therapie hat mir sehr gut geholfen und ich wollte dafür lieber keine weiteren Medikamente nehmen. Und die Beruhigungstabletten lösten bei mir nochmal weiter Panik aus, wenn die Wirkung eintrat, fühlte sich alles so komisch an.

Zum Hund weiß ich nichts rechtliches; gehe aber logisch davon aus, dass die Krankenkasse dir diesen bei Anfallsfreiheit bestimmt nicht stellt.
Dieser ist wohl wirklich für Leute gedacht, die einfach so umkippen können und sich schwer verletzen, bei denen es unvorhersehbar und oft passiert.

Soweit ich weiß, wird der Hund extra ausgebildet (was ein paar Tausend Euro kostet) und der Hund muss dich und die Anfälle gut kennen lernen.

Wie gesagt, würde ich dir zu einer Therapie raten. Hinterher fühlst du dich befreiter und die Anfälle können dich nicht mehr so ängstigen. Dieses hält dann auch an, weil du mit evtl Panikattacken einfach besser umgehen kannst bzw die sofort innerlich bekämpfen kannst.

LG


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