Kinderwunsch Medikamentenumstellung

TanjaD17, Tuesday, 24.10.2023, 10:18 (vor 271 Tagen)

Hallo :)

Würde mich freuen wenn jmd. seine Erfahrungen mit mir teilen könnte. Ich hatte in meiner Jugend 3 Grand Mal Anfälle (immer durch Trigger, Schlafentzug und/oder Blitzlicht und/oder falsche Medikationseinnahme).
Seit 2011 bin ich nun anfallsfrei unter 0-0-1 Topimarat 50mg.
Eine Austestung ob Epis noch vorhanden, im Schlaflabor, musste ich vergangenen Sommer abbrechen. Mich hat die Situation extrem getriggert, hatte panische Angst vor einem Anfall. Tränenüberströmt brach ich die Behandlung ab. Ich habe mit Sicherheit ein Resttrauma aus dem letzten Anfall behalten… Diese Wunde sitzt noch sehr sehr tief.
Dazu muss ich sagen, dass ich ansonsten durchaus psychisch stabil bin. Studiert und auch mich ansonsten durch die Krankheit nicht viel einschränken hab lassen (zB alleine vereist, Fernreisen, ..)
Das Kinderwunschthema ist omnipräsenter. Grsl. meinte mein Neurologe immer, das er mit der geringen Dosis und Monotherapie kein so gr. Thema sieht.
2021 war ich jedoch ungeplant schwanger. Habe sofort Folsäure genommen und auch meinen Neurologen aufgesucht. Auch zu dem Zeitpunkt hat mich die Sorge in Kombination mit der Medikation seeehr nervös gemacht. Die SS endete in einem Abort. Weitere SS war dann baw kein Thema.

Nun möchte mich meine Neurologin von der Spezialambulanz von Topimarat auf Lamotrigin umstellen. Rational für mich zu 120% vertretbar.
Emotional sehr schwer.
- aktuell gibt es ja neue Empfehlungen für bzw gegen Topimarat in der SS
- ich bin in meinem Job auf das Kfz angewiesen, mach mir diesbezüglich natürlich vieeele Gedanken, ob ich die Umstellung auch wirklich wuppe
- habe einfache massive Angst, das die Umstellung nicht gelingt bzw einen erneuten Anfall auslöst.


Nun zu meinen Fragen:
Hat jmd. Erfahrung mit der Umstellung von den Medikamenten generell?
Habt ihr da speziell auf was geachtet?


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