Katameniale Epilepsie / Hormonbedingte Epilepsie bei Frauen

chubirama, Tuesday, 17.12.2024, 12:43 (vor 606 Tagen) @ Anici

Hallo in die Runde

Meine Frage ist an alle Frauen gerichtet, die an der Katamenialen Epilepsie leiden. Das ist eine erhöhte Krampfbereitschaft an Tagen kurz vor oder während der Menstruation und dann noch während des Eisprungs,bzw. an den fruchtbaren Tagen.

Ich möchte diese Form besser verstehen. Dabei geht es nicht um mich, aber um meine besondere Tochter. Sie kann mir jedoch nicht erzählen, was in ihr los ist, ich sehe es nur am Verhalten und an der Häufigkeit der Anfälle.

Wie geht es Euch, die Ihr an dieser Form leidet, vor Euren Anfällen. Psychisch, wie ist Eurer Schlaf, was geht in Euch vor? Gibt es Anzeichen, dass ein Anfall folgen wird, Auren o.ä.? Und, wie häufig habt Ihr Anfälle? Bzw. wie häufig waren diese, bevor Ihr auf ein Medikament ein- bzw umgestellt wurdet? Welches Antiepileptika habt Ihr verschrieben bekommen und hat es angeschlagen oder war es schwer, das passende Medikament zu finden? Und letzte Fragen, welches Medikament nehmt Ihr, hat bei jemandem von Euch Lamotrigin als Monotherapie geholfen und wie schnell schlugen Eure verordneten Medikamente an?

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag Abend

Liebe Grüße
Anici

Hi Anici,
du frägst unter anderem, was in einem vorgeht. Vorab: ich habe idiopathische, also keine ketamaniale, aber auch ich habe mehr Probleme ca eine Woche vor der Regelblutung. Oft während der Blutung gar nicht und dann die ersten Tage nach der Blutung viel mehr Auren. Ich bin dann auch innerlich sehr unruhig, kann mir nichts merken und habe Probleme in der Konzentration. Was mir auffällt, ist dass ich seeeehr viel esse. Nicht nur wie andere vor den Tagen ein wenig mehr, sondern viel mehr. Bestimmt doppelter Tagesbedarf ohne zuzunehmen. Mein Körper ist innerlich auf Stressmaximum. Wichtig ist hier auf Zucker zu verzichten, das macht meine Aura noch schlimmer und ich brauche das Notfallmedikament. Schaffe ich es auf Zucker und einfache Kohlenhydrate zu verzichten, dann aus irgendeinem Grund nicht.
Vielleicht hilft das ja ein bisschen?
Lamotrigin Mono habe ich auch. Ich war schon unter- und überdosiert. Habe Nebenwirkungen auf meine Psyche. Allerdings: Ich kann mich viel besser konzentrieren, bin nicht mehr so hinterher, kann mich besser unterhalten und bin Anfallsfrei. Alles hat seinen Preis...


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