Anfallserkennung mit automatischer Datenübertragung

Tim992, Monday, 14.07.2025, 23:48 (vor 396 Tagen) @ Anici

Du lieber Himmel, wie hältst Du das aus?!

Hallo Tim

leider habe ich in Bezug auf Deine Frage keine Antwort. Das Überwachungssystem meiner unter Epilepsie-leidenden Tochter, bin sozusagen ich.

So viele Anfälle ... hilft bei Dir keine Medikation? Das ist richtig heftig ... bin gerade schockiert!

Ich hoffe, Du findest Hilfe

Liebe Grüße
Anici

Das ist eine berechtigte Frage von dir,

Von Phenobarbital bis Cenobamat – über 20 verschiedene Antiepileptika habe ich ausprobiert. Einige brachten kurzfristige Hoffnung ⏳, aber viele führten auch zu belastenden Nebenwirkungen wie Schwindel 🤢, Erbrechen 🤮, Gangunsicherheit 🚶‍♂️ Weitere Probleme traten mit der Bauchspeicheldrüse 🩺 auf. Ständige Anpassungen der Medikation und Klinikaufenthalte gehörten zur Routine.

Doch trotz dieser Versuche blieb die zentrale Frage: Wird es jemals besser oder nur noch schlimmer? 😟

Die medikamentöse Therapie hat ihre Grenzen.

Erst durch präzise Diagnostik 🧠📊 und die enge Zusammenarbeit mit Neurologen 👨‍⚕️👩‍⚕️ fanden wir eine Lösung: das EASEE-System ⚡. Eine innovative neurostimulierende Therapie, die gezielt den Epilepsieherd im Gehirn beeinflusst und insbesondere für Menschen mit pharmakoresistenter Epilepsie neue Hoffnung bietet. 🌈

Damit ich diese Entwicklung nachvollziehen und belegen kann, ist eine sorgfältige Anfallsdokumentation unerlässlich. Sie hilft nicht nur mir selbst, sondern auch den behandelnden Ärzt:innen bei der individuellen Anpassung der Stimulation

Deiner Tochter wünsche ich von Herzen alles Gute und viel Kraft auf ihrem Weg. 💜 Gesundheit ist das Wichtigste.

Grüße, Tim Sturm

Hallo zusammen,

ich saß gerade wieder eine Stunde am Bett und habe die nächtlichen Anfälle der letzten zwei Tage manuell auf mein Tablet übertragen.
Ich nutze aktuell das Überwachungssystem Epi-Care 3000, das grundsätzlich zuverlässig registriert und dokumentiert – allerdings gibt es eine klare Einschränkung:
Es können maximal 100 Anfälle gespeichert werden. Diese Grenze ist bei meiner Anfallshäufigkeit schnell erreicht.

Meine monatliche Anfallsaktivität liegt bei über 100 Anfällen, überwiegend nachts, häufig mit Übergängen von tonischen zu tonisch-klonischen Anfällen.

Daher meine Frage an euch – sowohl an Betroffene als auch an Fachleute hier im Forum:
Kennt jemand ein Anfallserkennungssystem, das speziell nächtliche Anfälle dieser Art automatisch erkennt und die Daten am besten per Bluetooth direkt auf ein Tablet oder den PC überträgt – möglichst ohne Speicherbegrenzung?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar – gerne aus persönlicher Erfahrung, aus dem medizinischen Umfeld oder technischen Wissen.
NightWatch ist mir bekannt, allerdings weiß ich nicht genau, wie dort die Datenübertragung funktioniert und ob sie in meinem Fall wirklich sinnvoll einsetzbar wäre.

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!


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