Tablettenumstellung Levetiracetam auf Phenhydan
Hallo,
meine Mutter war 13 Jahre anfallsfrei. Durch einen Fehler ihres Hausarztes bekam sie an Ostern einen schweren GrandMal Anfall mit Verwirrtheit vor dem Anfall und auch noch 3 Tage danach. Ihre Neurologin und der Oberarzt im Krankenhaus waren sich einig das man sie von ihrem alten Medi Phenhydan auf Levetiracetam umstellen solle weil das Phenhydan veraltet sei und das Leve ein sehr gutes Medi. Verstehe ich bis heute nicht weil wenn man doch 13 Jahre anfallsfrei ist wozu dann wechseln? Nun gut, seit Ostern schläft sie sehr viel, hat eine schwere Gangunsicherheit und war nicht aus der Wohnung raus. Heute bei der Neurologin meinte diese, das sie das Levetiracetam nicht verträgt und sie soll doch wieder die alten Tabletten nehmen. Also geht es jetzt um Einschleichen Phenhydan und Ausschleichen Levetiracetam. Sie soll direkt morgen damit anfangen und die morgendliche Dosis Leveritacetam 750mg komplett weglassen und dafür das Phenhydan direkt 3 mal täglich nehmen. Das soll sie 1 Woche so machen. Ab nächste Woche Donnerstag soll sie dann auch die abendliche Dosis Levetiracetam 750mg weglassen. Das würde bedeuten, dass sie ab nächste Woche Freitag das Levetiracetam komplett weglässt und 3 mal am Tag das Phenhydan 100mg wieder nimmt wie früher. Ich habe jedoch bedenken, dass diese Aus-und Einschleichung viel zu schnell geht. Innerhalb von 1 Woche das Levetiracetam komplett absetzen? Wird zwar direkt ersetzt durch das Phenhydan aber die direkte Einnahme von 3 x 100 mg erscheint mir auch zu schnell. Meine Sorge besteht darin, das sie durch die schnelle Umstellung Anfälle bekommen kann wenn ich nicht vor Ort bin. Hat hier jemand Erfahrungen und kann mir berichten?
Ich danke euch
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Sonnenschein2510,
31.07.2025, 17:22
- Tablettenumstellung Levetiracetam auf Phenhydan - Anton, 31.07.2025, 18:30
- Tablettenumstellung Levetiracetam auf Phenhydan - Sonnenschein2510, 31.07.2025, 18:35