Medikamente

Neubeginn69, Zwickau / Sachsen, Sunday, 03.08.2025, 18:10 (vor 376 Tagen) @ Lizzy

Guten Morgen Roy,

willkommen hier im Forum. Warst du denn in einem Epilepsiezentrum oder in Zentren mit Neurologieabteilung?

Hast du auch schon Ontozry durch? Das ist das allerneueste Medikament.

Ich kann schon etwas mit dir mitfühlen, auch ich habe tonisch- klonische Anfälle linkseitig. Mit einer Temporallappenepilepsie und bei mir wurde gesagt, leg ich mich nochmal unters Messer, bin ich ziemlich sicher ein Pflegefall, weil schon so viel rausgeschnitten wurde...

Es gibt tatsächlich eine Klinik, die mit Cannabis Anfälle behandelt. Das Universitätsklinikum Freiburg hantiert damit.

Allerdings habe ich großen Respekt davor, da ich im Bekanntenkreis jemand kenne, der nach dem Konsum (auch ohne Epilepsie) eine Schizophrenie entwickelt hat und sein Lebensentwurf nun doch sehr traurig ist...

Aber wie immer gilt: Jeder Körper reagiert anders. Und man wird immer mehrere Leute finden, die dafür oder dagegen sind. Da hilft nur eigene Erfahrungen zu sammeln.

Alles Gute und Gute Besserung dir.

lg Lizzy

Hallo Lizzy

Wie du, habe ich auch linksseitig die OP durch gemacht und nach ca. 3 Wochen danach ging alles wieder los bei mir. Auch die Anfälle sind die gleichen.
Man hatte mir damals 2014 (nach einem Jahr nach der 1.OP) eine zweite OP angeboten, aber mit extremen Risiken danach. Da habe ich die zweite OP danach damals abgesagt, aus Hoffnung, das es mit Medikamenten weg geht. Doch es wurde nichts daraus. Der Grund zur Absage der Klinik war, das es jetzt zu lange her ist nach der ersten OP. Der Grund war, das die Narbe jetzt zu hart wäre. Weiterhin habe ich auch schon mit mehrern Patienten gesprochen und diese erzählten mir dann die Nachfolgen nach dieser OP, was ich auch selbst bei ihnen Sah und aus dem Sprechen herraus hörte. Die Bewegungen waren langsamer und auch das Sprechen. Dazu lag eine Person drei Jahre im COMA und die andere Person war linksseitig gelähmt, bis alles einiger Maßen wieder ging.

Das ONTOZRY kenne ich auch schon. Es hat die Anfälle eher verschlechtert bei mir, bis es wieder raus genommen wurde bei mir.
Die UnI Freiberg und die Behandlung mit Cannabis kenne ich von einem Vortrag von einem großen EPI Treffen. Wo Patienten, Ärzte und Verteter der Kliniken, Arzneimittelhersteller sich über viele Dinge direkt unterhalten. Da hatte ich auch mal kurz mit dem Vertreter der UNI Klinik Freiburg gesprochen.
Ich habe nur noch keinen Kontakt aufgenommen, weil er mir sagte das es bis zu 9 Monate gehen kann, Was den Aufenthalt betrifft.

Was ich bemerkt habe bei mir, ist, das ich bei Alkohol besser sprechen kann, dazu geht alles viel leichter bis zu einem bestimmten Grad. Darauf hin habe ich bei einem bestimmten Gespräch mit einer Person erfahren, das Alkohol das Blut verdünnt. Dies habe ich über Jahre bei mir beobachtet.
Aus diesen Grund frage ich mich selbst, was besser ist. Cannabis oder Arzneimittel mit extremen Nebenwirkungen.

Jedenfalls die Anfälle sind bei mir fast regelmäßig und dazu noch vom Wetter abhängig dazu. Ich beobachte dies bei mir seit meiner Kindheit seit 45 Jahren.

Danke für deine Nachicht und Empfehlung der UNI Freiburg

Tschüß und VG aus Sachsen


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