Re: ständige Tablettenumstellung
[zitat=Kerstin]Hallo zusammen.
Ich bin 18, und seit letztes Jahr im August wurde bei mir Epilepsie festgestellt.
Angefangen wurde mit 300-0-300 Carbamazipin, dann wurde erhöht auf 600-0-600 Carbamazipin. Die Dosis habe ich dann nicht vertragen, sprich NW´s waren zu groß. Also blieb die Dosis dann bei 300-0-300. So wurde ich dann auch entlassen.
Dann, im Februar 2006 wurde ich nach einem weiteren Grand Mal auf 1000-0-1000 Orfiril Long umgestellt. Im April 2006, ein weiterer Anfall, wurde Orfiril Long auf 1250-0-1250 erhöht. Dann, im Juli, wieder mal ein Grand Mal. Seitdem nehme ich jetzt Orfiril Long: 1200-0-1200 und Timox: 600-0-600!!!
Da habe ich mich schon gefragt ob die im Krankenhaus wissen was sie tun. Dann bin ich zu nem Neurologen gegangen, der meinte: Die Dosis wäre unakzeptabel, und dass man das so absolut nicht verantworten könne.
Tja, jetzt steh ich halt da und weis nicht was ich tun soll. Kann mir da irgendjemand helfen???
PS: Letzte Frage: Meine Neurologin hat mich gefragt ob ich schonmal in der Röhre war?? Ein MRT bekam ich schonmal gemacht. Wieso will sie das wissen, und was ist der Unterschied von MRT zu CT???
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus.
Kerstin [/zitat]
Hallo Kerstin,
ein bisschen kann ich dir vielleicht helfen. Deine Neurologin will wissen ob du in der Röhre warst, weil man dort einen evtl Anfallsherd sehen kann, das heißt, die Region in der Anfälle entstehen. Nicht bei jedem ist ein Herd vorhanden. Das MRT ist vielschichtiger als das CT, z. B. hat man bei mir im MRT einen Herd gefunden, der im CT nicht sichtbar war.
Was die Tablettenumstellungen betrifft kann ich sagen, dass ich ähnliches kenne, man muss manchmal sehr lange probieren bis man die richtige Dosis erhält. Die Ärzte können im Endeffekt auch nur probieren. Sie haben zwar ihr Fachwissen, aber sie wissen nicht wie dein Körper drauf reagiert. Ich habe eine Medikamentenumstellung hinter mir. Das dauert oft eine ganze Weile bis der Körper zur Ruhe kommt und es richtig wirken kann. Also ich würde empfehlen, nicht dauernd umzustellen, nicht ständig an der Dosierung was zu verändern. Ich hab jetzt auch alles gelassen wie es ist, obwohl zum Schluss noch kleine Anfälle aufgetreten sind, aber ich merke dass dies alles langsam besser wird, jetzt wo nichts mehr verändert wird. Hoffe ich konnte dir etwas helfen.
Alles Gute,
Mely
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Kerstin,
30.07.2006, 18:26
- Re: ständige Tablettenumstellung - nicole, 30.07.2006, 19:08
- Re: ständige Tablettenumstellung - Mely, 30.07.2006, 19:14
- Re: ständige Tablettenumstellung - Fred, 01.08.2006, 19:05
- Re: ständige Tablettenumstellung - Julia, 02.08.2006, 15:00
- Re: ständige Tablettenumstellung - Kerstin, 02.08.2006, 19:08