Re: ständige Tablettenumstellung
Hallo Kerstin, der Unterschied zwischen CT und MRT sieht wie folgt aus:
Es handelt sich um bildgebende Untersuchungsverfahren.
Bildgebende Untersuchungsverfahren sind eine bedeutende Methode zur Verbesserung der Syndromdiagnose und zur Ermittlung ursächlicher Behandlungsmöglichkeiten. Es werden bildgebende morphologische Untersuchungsverfahren - Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) - unterschieden von bildgebenden funktionellen Untersuchungsverfahren wie Single Proton Emission Computertomographie (SPECT) und Positronenemissionstomographie (PET).
Nach internationaler Übereinkunft ist das Magnetresonanztomogramm (MRT) Methode der Wahl bei der Diagnostik der Epilepsien.
Das Computertomogramm ist keine angemessene Methode zur Untersuchung der Epilepsien, mit Ausnahme von zwei Fällen: Vorbereitung der Notfallbehandlung bei akuter Raumforderung und intracranieller Blutung und die Verifizierung von intracerebralen Verkalkungen.
CT
Wie der Name aussagt, ist ein CT-Bild ein Querschnittbild (Tomographie), das mit Hilfe eines Rechners erstellt wird. Ein CT-Bild entsteht stark vereinfacht wie folgt:
Senkrecht zur Körperachse des Patienten (Kopf-Fuß-Richtung) dreht sich eine Röntgenröhre. Diese Röhre erzeugt mit einer Hochspannung von 120 bis 150 kV (1 kV = 1.000 Volt) einen fächerförmigen Röntgenstrahl, der den Körper in der gewünschten Ebene durchstrahlt. In Abhängigkeit von der Dichte, der Dicke sowie der Ordnungszahl Z der durchstrahlten Materie, also des Gewebes, wird der Strahl mehr oder weniger stark geschwächt. Gegenüber der Röhre befindet sich, halbkreisförmig angeordnet, eine Anzahl (z.B. 500 bis 1.000) von Detektoren, die in Abhängigkeit von der auftreffenden Röntgenstrahlenintensität elektrische Signale erzeugen. Die dabei gewonnenen Signale werden weiter verarbeitet und in einem bestimmten Rechnerverfahren zur endgültigen Bilderzeugung verwendet.
MRT
Die normale MRT-Untersuchung wird mit Spin Echo Sequenzen (SE) durchgeführt. Die bildgebende Darstellung der Anatomie wird am besten in T1-gewichteten Bildern mit Inversion-Recovery-Technik dargestellt. Die Inversion-Recovery-Technik erlaubt die klare Definition der Anatomie und damit auch diskreter anatomischer Abweichungen wie kleiner kortikaler Dysplasien. Verbessert werden kann die Darstellung durch die neue Technik des Gradienten Echos (GE) mit dreidimensionaler (3D) Datenaufnahme. Diese Technik erlaubt die Analyse auch sehr dünner Schichten (1 mm) mit der Vermeidung projektionsbedingter Artefakte.
Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gerne melden.
LG
Fred
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Kerstin,
30.07.2006, 18:26
- Re: ständige Tablettenumstellung - nicole, 30.07.2006, 19:08
- Re: ständige Tablettenumstellung - Mely, 30.07.2006, 19:14
- Re: ständige Tablettenumstellung - Fred, 01.08.2006, 19:05
- Re: ständige Tablettenumstellung - Julia, 02.08.2006, 15:00
- Re: ständige Tablettenumstellung - Kerstin, 02.08.2006, 19:08