Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung
Hallo,
mir wurde die Lernförderung eines seit einem halben Jahr mit "Roland-Epilepsie" diagnostizierten, 8-jährigen Mädchens anvertraut. Entwicklungsbedingt und zudem durch die noch nicht lange zurückliegenden epileptischen Anfälle bzw. beeinträchtigt durch die Medikamente (Ospolot) sind ihre geistigen Leistungen von sehr stark unterschiedlicher Qualität: Sprachlicher IQ 120, Handlungs-IQ 70 (HAWIK). Besonders die verlangsamte Reaktionsfähigkeiten und eingeschränkte Aufmerksamkeitsspanne verhindern ein effektives schulisches Lernen z.Zt. noch, sodass sie momentan sowohl die ICD-10-Diagnose Legasthenie als auch Dyskalkulie hat. In der Literatur sind die Berichte über Teilleistungsstörungen bei Rolando-Kindern sehr unterschiedlich, ja direkt schwammig - vielleicht auch, weil die behandlenden Neurologen, Psychiater oder Epileptologen diese Seiten der Erkrankung als außerhalb ihres Fachbereiches und deshalb weniger bachtenswert empfinden. Hat hier jemand Erfahrungen mit oder weiß von einem Kind, dem mit einer gut angepassten außerschulischen Therapie geholfen werden konnte?
gesamter Thread:
- Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Anette,
13.08.2006, 15:36
- Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Achim,
15.08.2006, 08:44
- Re: Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Anette,
15.08.2006, 11:02
- Schulprobleme bei Rolando-Epi - Ela, 09.10.2006, 13:23
- Re: Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Anette,
15.08.2006, 11:02
- Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Achim,
15.08.2006, 15:29
- Re: Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung - anette, 16.08.2006, 14:30
- Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Achim,
15.08.2006, 08:44