Re: Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung
[zitat=Achim]Hallo!
Versuch es doch einmal über die Ergotherapie. Soweit mir bekannt ist deckt dieser Fachbereich auch die sog. Teilleistungsstörungen ab und hat besondere Ansätze diese zu bearbeiten. Nachteil ist leider, daß die Krankenkasse nur noch begrenzt "Therapieeinheiten bezahlen. Ist aber wohl inzwischen üblich.
Weiterhin viel Erfolg.
Gruß
Achim [/zitat]
Danke Achim,
ich bin bereits Lerntherapeutin, in laufender Supervision, an der unter anderen Fachleuten aus der Praxis auch Ergotherapeuten teilnehmen. Nicht jeder Ergo hat aber auch Lerntherapie drauf, außerdem fehlen dann noch die psychologischen, psychotherapeutischen und pädagogischen und didaktischen Kenntnisse. Das Problem ist vielmehr folgendes: Rolando-Epileptiker haben zwar offensichtlich häufiger Lernstörungen, nur: wo sind denn die bloß alle hingegangen? Viele Eltern scheinen vor der Etikettierung "Epilepsie" zurückzuschrecken und bleiben bei der Diagnose "Rolando", was vergleichsweise "leicht" zu behandeln ist sogar so weit im Hintergrund, dass weder Verwandte, noch Lehrer informiert werden, oft noch nicht einmal die notwendige Medikamentengabe eingeleitet wird. auch in diesem Forum gibt es nur ganz wenige Beiträge zu dieser Epilepsieform, obwohl sie eine der häufigsten im Kindes-und Jugendalter ist! Bestenfalls tauchen sie kurz einmal zur Übernahme von Informationen bei den Selbsthilfegruppen auf, um dann möglichst schnell aus diesem "unangenehmen" Umfeld wieder zu verschwinden. Auch für die Eltern meiner Klientin stand die Erkrankung nur im Hintergrund der Lernstörung. Erst nach und nach konnte das ganze Ausmaß der Beeinträchtigung ermittelt und die Eltern vorsichtig aufgeklärt werden, da die diagnostizierende Klinik sich diesbezüglich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte. Ich vermute, dass viele betroffene Kinder evtl. in Lernförderung oder auch nur Paukschulen landen, bzw. die Mütter und Väter persönlich sich ehrlich bemühen, die größten Schäden abzuwenden (was oft das Eltern-Kind-Verhältnis über Gebühr belastet und - je nach Dauer- sogar schädigen kann). Das macht die Erstellung von Therapieplänen, geschweige denn Prognosen, nicht gerade einfacher! Deshalb suche ich Leute/Familien/Klienten mit Erfahrungen, die ich für den bestmöglichen Aufbau meiner Förderung als Ergänzung gut gebrauchen könnte.
Mit freundlichen Grüßen,Anette
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- Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Anette,
13.08.2006, 15:36
- Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Achim,
15.08.2006, 08:44
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Anette,
15.08.2006, 11:02
- Schulprobleme bei Rolando-Epi - Ela, 09.10.2006, 13:23
- Re: Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Anette,
15.08.2006, 11:02
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Achim,
15.08.2006, 15:29
- Re: Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung - anette, 16.08.2006, 14:30
- Re: Diplompädagogin, freiberuflich tätig in ambulanter Lernförderung -
Achim,
15.08.2006, 08:44