Aufklärung der "gesunden" Gesellschaft

AJulia Höhe @, Friday, 06.10.2006, 12:02 (vor 7260 Tagen)

Hallo Leute,
war vor ein paar Tagen beim Tag der Epilepsie in Ulm. Und war richtig geschockt.
Warum?

Ganz einfach. Im Normalfall denk man sich doch, so ein Tag ist für die Gesunde-Bevölkerung da, um mehr über Epilepsie zu erfahren. Doch es waren alles "nur" Ärzte, Betroffene und deren Angehörige. Ich habe mit niemanden geredet wo gesagt hat:" Epilepsie, was ist das???" Alle wussten Bescheid. Und da frage ich mich doch, ob dass der richtige Weg ist, wenn sowieso nur Leute kommen, die die Krankheit von sich selbst oder von Angehörigen kennen.

DIE GESUNDE BEVÖLKERUNG WURDE NICHT ERREICHT.
Und das schockiert mich. Ich bin jetzt schon 23 Jahre Epileptikerin, doch das einzige was sich nicht wesentlich verändert hat ist die gesunde Gesellschaft.

Ich würde es sinnvoller finden die Aufklärungsarbeit auf z. B. sportliche Ereignisse auszuweiten,z. B. in Form von Benefizspielen (ist ja egal ob das Fussball, die Formel 1, Tennis....) ist bzw. eine Kombi. Was haltet ihr davon????

Gruß Julia


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