Re: Re: Aufklärung der "gesunden" Gesellschaft

Julia Höhe @, Tuesday, 10.10.2006, 16:32 (vor 7255 Tagen) @ AJulia Höhe

[zitat=Olaf]Hallo Julia,
jetzt mal im Ernst. Gehst Du zu jeder Veranstaltung über Krankheiten, die Dich oder Dein Umfeld nicht direkt betreffen? Die ein Mensch evtl. mal kriegen könnte?
Ich persönlich glaube, dass es besser ist sich erst im konkreten Fall zu informieren als sich im Vorfeld kirre machen zu lassen. So geht es dann wohl den meisten Menschen der "gesunden" Bevölkerung. Das persönliche Umfeld (Freunde, Kollegen, Nachbarn, Familienangehörige) über Epilepsie aufzuklären ist wirklich genug, mehr zu machen - was soll das schlussendlich bewirken?
Liebe Grüße
Olaf[/zitat]

Hallo Olaf,
nein ich geh natürlich nicht zu allen Veranstaltungen über Krankheiten. -Das verlange ich ja auch nicht.!!! Ich bemängel "nur" die Art und Weise wie die Leute aufgeklärt werden. Ich versuchs dir anhand von nem einfachen Beispiel zu erklären, was ich mein.

Beispiel:
Im Fußball sind im Moment alle ganz groß gegen Rassismus, was ich auch toll finde. Die Manschaften stellen sich vor dem Spiel auf den Platz und fordern die Bevölkerung auf, diesen zu unterlassen. (für mich auch ne Art der Aufklärung).
Mit Epilepsie könnte man es rein theoretisch ähnlich machen. Man könnte bei Veranstaltungen wo die ganze Bevölkerung hingeht, weil sie ein gemeinsames Hobby hat, in meinem Beispiel den Fußball als Motivator benutzen, damit die Leute mal zum Nachdenken kommen. Sollte im Ernstfall im Stadion oder wo auch immer einen Anfall bekommen, wüssten die Leute bescheid und könnten somit Erste Hilfe leisten. Und wurden nicht - so wie es viele aus Anst tun- vorbeilaufen, weil sie denken sie machen was falsch. Doch dieses Vorbeilaufen kann im Extremfall lebensgefährlich sein (Status...)!!!!

Und deswegen finde ich es umso wichtiger, dass die Leute aufgeklärt werden - ihnen tuts gut, weil sie das Gefühl haben ich kann helfen und den Betroffenen wird dadurch auch geholfen. -Das ist meiner Meinung nach richtige Aufklärung, die Epilepsie, in den Alltag der anderen miteinzubeziehen. Und nicht irgendwelche Veranstaltungen, wo nur Leute kommen, die sowieso schon das meiste wissen.

Gruß Julia


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