Re: Re: erfahrung mit Keppra

cokie @, Sunday, 30.09.2007, 17:20 (vor 6900 Tagen) @ mond

[zitat=Anton]Hallo Mond,
bevor ich Keppra genommen habe, hatte ich zuvor viel ausprobiert. Alles ohne Erfolg. Auf Keppra und Trileptal bin ich vor gut 1 1/2 Jahren umgestellt worden, Keppra nehme ich 1000 mg und Trileptal nehme ich 900 mg tgl.
Seit dieser Kombi-Therapie und nach einer OP im letzten Jahr geht es mir sehr gut. Natürlich machen alle Antikonvulsiva müde, Keppra kann auch feindselig machen, da muß man sich selbst beobachten. Bei Keppra ist z. B. bei mir ganz wichtig, dass es nicht durch ein Generikum ersetzt werden darf. Diesen Hinweis habe ich auch von der Klinik schriftlich bekommen. Außerdem hatte ich es selbst mit Timox (gleicher Wirkstoff) versucht, das ging allerdings ins Auge. Bei Keppra ist es ganz wichtig, dass man zu den Blutkontrolluntersuchungen geht, denn bei nur kleiner Überdosierung "redet man Dummes Zeug". Also, immer schön zum Arzt gehen. Nicht eigenmächtig erhöhen.
Vielleicht habe ich dir mit meinen Ausführungen ein wenig weiterhelfen können. Ich wünsche dir gute Gesundheit und viele Momente des Glücks.
Viele Grüße
Anton[/zitat]

Hallo Anton,

dein Beitrag malt mir Fragezeichen ins Gesicht. Nehme seit einem knappen Jahr auch Keppra - jetzt mit Topamax und zur Zeit 3000mg am Tag früher sogar 4000mg am Tag ... aber da hat noch niemand was von Blutuntersuchung gesagt im Gegenteil, es wurde gesagt, eine Spiegelbestimmung bei Keppra sei nicht notwendig, beziehungsweise nicht maßgeblich... wie meinst du das mit dem -"sonst redet man Dummes Zeug"? Mit der Aggressivität das kann ich bestätigen, hat meine Familie auch zu spüren bekommen - hat sich nach Abdosierung wieder gelegt. Bessere Wirkung auf Anfälle hatte die sehr hohe Dosis im übrigen nicht. Topamax hat da besser geholfen. Was für Blutwerte werden bei dir untersucht und in welchen Abständen?
Würde gerne mal meine Neurologin danach fragen, warum das bei mir nicht gemacht wird. Danke schon mal.

Liebe Grüße cordula


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