Re: Besorgt um Ehemann

Karin @, Thursday, 04.10.2007, 12:30 (vor 6896 Tagen) @ Karin S.

[zitat=Anton]
Hallo Karin,
ich habe seit über 30 Jahren Erfahrung mit der Epilepsie. Bin durch alle Höhen und Tiefen gegangen, habe dadurch alles verloren, habe immer wieder festgestellt, dass keiner wußte was muß, und so weiter und so fort. Die ganze Wahrheit würde den Rahmen hier sprengen.
Jetzt meine Frage zu Deinem Mann. Ist wirklich geklärt, dass es die genannte Epilepsie ist. Denn ich habe Valproinsäuere über 11 Jahre genommen, mein Zustand wurde immer schlechter, 2005 wollte ich beenden, dann hatte ich Glück, ich traf den Arzt mit Ahnung, der hat mich gleich zur richtigen Stelle geschickt, dort stellte man fest, dass meine Epilepsie gar nicht behandelbar war, es waren komplex fokale Anfälle, heute fehlen mir 20 Jahre meines Lebens, im letzten Jahr kam die Rettung durch eine OP. Das sind meine Gedanken, wenn ich Valproinsäuere höre. Ich glaube heute heute nur noch, wenn 3 Ärzte unabhängig voneinander dieselbe Diagnose stellen. Mit dieser Aussage will ich keineswegs auch nur einen Arzt angreifen, denn den Job, den die verrichten, möchte ich um kein Geld der Welt haben. Diese Arbeit ist unbezahlbar. Bei einer Epilepsie, die Erfahrung habe ich gemacht, ist aktive Mitarbeit des Patienten angesagt, weil Ärzt nur anhand der Anfallsschilderungen eine genaue Diagnose stellen können, die richtige Medikation ist nur bei genauer Diagnose möglich. Ich beantworte dir gerne weitere Fragen dazu. Zunächst aber alles Gute für dich und Deinen Mann
wünscht Hermann[/zitat]

Hallo Anton,
ja es ist sicher der genannte Epilepsietyp. Tut mir leid dass ich jetzt erst antworte aber ich bin die letzten Tage nicht dazu gekommen. Mein Mann war jetzt eine Woche in Bethel (seit letzten Donnerstag) und wurde da zusätzlich auf Lamotrigin eingestellt, weißt du was darüber/hast du Erfahrung damit?
Bin dankbar für jeden Rat..
Gruß
Karin


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