Re: Arbeit, Angst....
Hallo zusammen,
bei eurer Disskussion um Schwerbehindertenausweis usw. bekomme ich etwas Angst. Ich habe nach jahrelanger anfallsfreiheit wieder zwei Anfälle in Folge bekommen. Daraufhin habe ich einen Ausweis beantragt, den ich eigentlich auch in der Firma vorlegen wollte. Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag,dann können die mich doch nicht kündigen bloß weil ich "behindert" bin????????? Außerdem habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe bei der Antragstellung kein Merkzeichen beantragt. Da ich aber viel mit Bus und Zug unterwegs bin ( bei meinem Schichtdiesnt ein unheimlicher Aufwand und auch eine sehr kostspielige Sache)glaube ich mittlerweile, dass ich einen Antrag auf Eintragung eines Merkzeichens hätte stellen sollen? Geht das nachträglich oder muß ich mich da auch auf zwei Jahre kämpfen einstellen???Wer kann mir dabei helfen? Ansonsten finde ich kann man bei meiner Anfallshäufigkeit sehr gut leben mit der Krankheit. Das Auto fahren habe ich eingestellt um mich und andere nicht zu gefährden. Das ist kein Problem für mich. Bin richtig sportlich geworden.Nur ist das ganze eine kostspielige Sache........!
Liebe Grüße Anja!
zitat=Anne]
ich kann Eure Ängste verstehen, ich selber bin seit meinem 12 Lebensjahr auf Medikamente eingestellt bis vor 2 Jahren mehr schlecht als recht..
Hallo zusammen,
Bin viel gefallen heute geht es nach dem ich umgestellt bin auf Keppra und Lamotrigin.
Aber bei der Einstellung von Betrieben ist es sehr schwer Arbeit zu bekommen, sagt man nichts kann es wieder zum Verlust der Arbeit kommen, sagt mans gleich bekommt man auch nichts, es ist ein schn.. Spiel. Man sieht uns unsere Krankheit ja nicht sofort an, und jeder der nur das Wort Epilepie hört denk gleich an blauanlaufen schaum vor dem Mund und das man mehr Krank geschrieben ist als andere, was so nicht richtig ist, aber man kann nichts daran machen! Ich nur sagen macht das Beste aus der Situation sucht euch ein Hobby oder geht in Vereine so hab ich mir auch Ablenkung gesucht und bin gut damit gefahren.
Was Autofahren betrifft: ich kann nur jedem zur Vorsicht raten, es ist sehr gefährlich nicht nur für einen selber sondern auch für andere Menschen. Vorallem soll man nicht denken es käme nicht raus das man Epilepsie hat!
Eine Blutuntersuchung reicht da shon aus, und dann?? man sieht dann schlecht aus, Führerschein weg und man bleibt wahrscheinlich auch noch auf die Kosten sitzen.. Ich selber bin auch gut ohne Führerschein klar gekommen, heute fährt mich mein jüngster Sohn und seine Partnerin wenn ich wo hin möchte.
Vorallem seit nicht zu Stolz den Behindertenausweis zu beantragen es steht jedem zu!!:: Manchmal muß man auch mit dem Versorgungsamt kämpfen, das habe ich auch in den letzten 2 Jahren getan sogar mit werfolg. Habe erreicht das ich das B + G erhalten habe , ich bin da über das Sozialgericht gegangen und dann ging es ganz schnellinnehalb von 6 Monaten war alles geklärt und ich hatte einen neuen Ausweis und kann für 60 im Jahr alle öffentliche Verkehrsmittel nutzen und kann noch eine Person mitnehmen.
Sollte jemand Hilfe benötigen, ich würde gerne weiterhelfen so gut es geht,
Aber lasst euch nicht unterbuttern.
Liebe Grüße
Anne[/zitat]
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Anne,
26.10.2007, 06:51
- Re: Arbeit, Angst.... - Anton, 26.10.2007, 07:56
- Re: Re: Arbeit, Angst.... - Mirko, 26.10.2007, 09:03
- Re: Arbeit, Angst.... - Anja, 26.10.2007, 21:32
- Re: Arbeit, Angst.... - Babs, 27.10.2007, 23:42