Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile
Hallo Gerhard,
ich schließe mich voll den Ausführungen meiner Vorrednerin an. Auch ich bin durch die Pflichtpockenschutzimpfung im Kindesalter mißbraucht und dadurch im Alter von 25 Jahren an Epilepsie erkrankt. Damals war ich gerade 3 Jahre verheiratet, hatte 2 Kinder und in den Jahren zuvor ein Unternehmen mit nicht wenig Mitarbeitern gegründet. Da blieb für die Epi keine Zeit, wohl für die richtigen Therapieansätze. Außerdem darfst Du nicht pauschalieren. Nicht alle Menschen denken so über die Epilepsie wie Du es darstellst. Du hast doch bestimmt in Deinem Leben etwas geleistet und kannst stolz auf dich sein. Ich habe viele schlechte Tage gehabt und sehr schnell gemerkt, dass wenn ich die Krankheit nach draußen getragen habe, ich plötzlich ganz alleine war. Das Schauspiel gehört dazu, auch bei gesunden Menschen. Du solltest einmal Inventur machen und klarstellen, was dich wirklich belastet. Ich glaube mehr, dass Du derzeit frustiert bist durch Anfälle, die sich vielleicht durch bessere Therapieansätze oder eien andere Lebensführung vermeiden lassen. Du mußt kämpfen und darfst nicht verzagen. Du darfst dich nicht hängen lassen. Ich wünsche dir gute Besserung.
Liebe Grüße
Anton
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Portmann Gerhard,
29.10.2007, 23:59
- Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile -
Anne,
30.10.2007, 06:50
- Re: Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile - Gerhard, 02.12.2007, 17:36
- Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile - Anton, 30.10.2007, 07:06
- Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile - Anton, 30.10.2007, 09:00
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Anne,
30.10.2007, 06:50