Re: Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile
[zitat=Anne][zitat=Portmann Gerhard]Epilepsiekranke werden stetz diskriminiert durch vorgegebene Urteilen, den Vorurteilen. Wie schon öfters im Internet erwähnt wird, werden gemachte Meinungen für Imagezwecke verwendet, um Karierenfördenten Massnahmen zweck Eigenbedarf nachzukommen. Schöne Vorträge sind für das Publikum wie Schmalz in den Ohren, genau so wie es jeder einzelne hören will. Vorgemachte Vorstellungen entstehen durch imageträchtige Begriffe und bewirken alles andere, statt den Zuhörern aufzuklären. Ein verwirrtes Publikum mit falschen Verständniss und falschen Vorstellungen über die Epilepsie bleibt hinter der Glotze im Stich gelassen zurück, mit noch weniger Verständniss für die Betroffenen mit einer Epilepsie.[/zitat]
Hallo Gerhard
Ich verstehe Dich auf der einen Seite aber auf der anderen Seite nicht! Ich selber bin seit über 40 Jahren wegen meiner Epilepsie in Behandlung, und das auch mit großer Wahrscheinlichkeit durch die Pockenimpfung.
Bei Dir habe ich den leisen Verdacht das Du nicht Du selbst bist, oder Du hast kein Selbstvertrauen - oder bewußtsein!
1.)Aufklären können nur und nur wir andere nicht an Epi erkrankten Menschen denn nur wir wissen wie es uns geht und wie wir uns nach einem Anfall fühlen!
Vorallem darf man sich nicht hängen lassen, sondern muß sich mit sich selber auseinandersetzen, denn sonst zerstörst Du Dich auf dauer selber oder bekommst Depressionen und das währe nicht so gut. Ich kenne es auch das man als besoffen abgestempelt wird wenn man mit einem Anfall auf der Strasse liegt, da hilft nur eines man muß über die Dummheit der Menschen stehen!Ich hab auch schon gesagt:"ich kann mir schlecht ein Plakat umhängen und draufschreiben Achtung!!!:Bin Epileptikerin!" das kann wunder wirken.
2.) ich würde Dir raten mal über deine Probleme mit einem Psychologen reden,
auch wenn es blöde klingen mag!
Ich hatte einen Arzt der war Neurologe und Psychologe, durch Ihn habe ich gelernt was in meinem Körper abgegeht. Vor allem hab ich gelernt mit meinem Körper umzugehen, und meine Krankheit zu akzeptieren. Es mir viel Selbstbewußtsein gegeben und mein Mann und meine Kinder gabe mir stets die Kraft an mich selber zu glauben und mich nicht als Mensch 2. Klasse zu fühlen!
3.) Man muß sich selber beschäftigen, und offen mit seiner Krankheit umgehen, auch das kann man lernen denn nur wenn man diese Brücke überquert kann man gut mit der Epi leben.Denke vorallem es gibt Menschen denen geht es noch schlechter als einem selber!
Mein eigener Spruch:" ich lebe nicht für meine Krankheit, sondern ich lebe mit meiner Krankheit!" damit bin ich bis heute gut gefahren.
Ich wünsch Dir die Kraft diese Phase gut zu überwinden.
Gruß
Anne[/zitat]
Hallo Anne, hier Gerhard
Bei mir besteht der Verdacht auf einen möglichen Tumor. Nun weiss ich nicht wie das weiter gehen kann. Vieleicht wartet da eine Operation auf mich, oder nicht? Ich wurde mit vom Arzt auf meine Fragen mit Fremdwörter überhäuft, und ich weiss genau so wenig wie zuvor.
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Portmann Gerhard,
29.10.2007, 23:59
- Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile -
Anne,
30.10.2007, 06:50
- Re: Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile - Gerhard, 02.12.2007, 17:36
- Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile - Anton, 30.10.2007, 07:06
- Re: Diskriminierung der Epilepsiepatienten durch Vorurteile - Anton, 30.10.2007, 09:00
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Anne,
30.10.2007, 06:50