Diagnose...Epilepsie !!

Anja @, Thursday, 28.02.2008, 10:48 (vor 6748 Tagen)

Hallo, mein Name ist Anja. Mein Mann Hubert leidet an Epelepsie.
Im Moment versuche ich mich mit dem Thema auseinander zu setzen, ist irgentwie schwer das zu bekreifen. Er war eigentlich immer gesund. Hubert wird im April 33 Jahre alt und ist Forstwirt von Beruf.
Alles begann so unerwartet.
Hubert ist seid Monaten Krankgeschrieben weil er problehme mit seiner Wirbelsäule hat. Er sollte dann endlich anfang des Monats zur Kur.
Am ersten Tag in der Kur hat er eine Blasenendzündung bekommen und ihm wurde ein Antibjotikum verschrieben. Da er auch noch eine Nebenhodenendzündung bekahm musste er eine Woche darauf zu einen Urologen. Der hat ihn untersucht und meinte er müsse die Kur abbrechen weil er sich nicht zu viehl bewegen dürfe.
Mein Mann und ich wahren an diesem Tag verabredet. Am Morgen haben wir noch mit einander telefoniert. Da war noch alles in ordnung, er berichtete vom Thermin mit dem Urologen und das er nicht wisse wie es nun weitergeht, er müsse nun erst mit dem Kurarzt reden und nach dem Wochenende würde entschieden ob abgebrochen wird oder nicht.
Als ich dann Mittag zu ihm wollte konnte ich ihn nirgens finden. Man sagte mir dann er sei ins Krankenhaus gekommen. Er währe orentierungslos hätte eingenesst und sei völlig verwirrt. Man schickte mich zu ihm in die Klinik nebenan.
Mein Mann widerholte alles mögliche, er sagte Worte mehrmahls hintereinander z.B. Griff Griff Griff Griff. Auf mich hat er fast überhaupt nicht reagiert. Die Ärzte sprizten ihn Kedanest zur beruigung und er kam auf eine überwachungsstation. Sie musste ihn an allen Gliedmasen anbinden da er aufstehen wollte und sich die Infusjon ziehen wollte. Er bekahm dann nochmahls was zur beruigung.
Am nächsten Tag war er schon etwas klarer, aber immernoch verstört. Er wollte mit aller gewalt das Krankenhaus verlassen. Über 10 Pfleger, Ärzte und Schwestern schob er ohne Problehme auf die Seite und wollte fliehen. Sie sprizten ihm dann eine ladung Haldohl und er sackte zusammen. Man fixierte ihn wieder auf sein Bett und verleget ihn auf die Intensiev. Dort sagte man mir er würde nur auf das Antibjotikum alergisch reagieren, nach 72 Stunden könne er Heim und alles sei wieder in Ordnung.
So war es dann auch, er durfte am Samsteag Mittag die Klinik verlassen.
In den ersten 2 Tagen war er noch etwas verstört und unruig, aber es legte sich und es wurde besser.
Hubert musste weiterhin Antibjotikum nehmen weil seine Enzündung noch nicht völlig weck war.
Alles war gut bis Sonntag 24.02.08 da hatte er am Morgen einen starken Ausschlag. Nach absprache mit Hausarzt währe das nicht schlimm, er solle am Montag in die Sprechstunde kommen.
Mittags merkte ich dann das er abtrifftete. Er wirkte verstört und ich musste ihn an viele Dinge erinnern die er sonst Täglich macht. Abends wurde seine verstörtheit immer schlimmer. Um 22,30 Uhr bekahm ich ihn mit mühe ins Bett, er wollte nicht da er meinte noch was machen zu müssen. Hubert konnte mir aber nicht sagen was er machen muss nur das er noch was machen müsse und das irgent etwas nicht richtig sei.
Wir gingen dann ins Bett und ich machte das Licht aus. Seit ca. 20 Uhr schwitzte er stark aber nur am Kopf und sein Puls war bei 120. Ich beobachtete ihn im dunkeln und gegen 3 Uhr Nachts bin ich aufgestanden und rief meine Mutter an die beim DRK arbeitet. Ich wusste einfach nicht was ich machen sollte, er lag im Bett und redete vor sich hin. Keine Sätze, sondern einfach nur Worte "Katze, Bett, Licht, Wasser, Haus, Bormaschiene...." Er reagiete nicht auf mich wenn ich ihn ansprach. Meine Mutter schickte das den Notarzt. Der hat ihn untersucht und gab ihm eine Sprize gegen den Ausschlag und was zur beruigung und ist dann wieder gegangen mit der anweisung ihn schlafen zu lassen und dann am Morgen zum Hausarzt zu gehen.
Hubert hat dann geschlafen und ich bewachte ihn. Am Morgen war er völlig apatisch, er redete wie in einem Fiberwahn und schritzte so stark das ich 3 Mahl sein Kissen wechseln musste.
Meien Mutter redete dann mit seinem behandelnten Urologe, der sofort mit der Neurologie in Singen telefoniete. Die sagte man müsse ihn sofort in die Klinik zu ihnen einweisen. Hubert wurde dann gegen Mittag mit einem Rettungsfahrzeug nach Singen in die Neurologie verlegt. Dort wurde er unfangrei untersucht. Nach 2 Tagen konnten sie dann endlich mit sicherheit sagen, daß er Epilepsie hat. Es ist eine veränderung im Gehirn die warscheinlich angeboren ist. Wo die sitzt oder wie groß die ist, weis ich nicht.
Für mich ist das ein Schock. Irgentwie habe ich Angst, das er sich nun verändert in seinem Wesen oder das er noch einen so schlimmen Anfall hat und ich ihm einfach nicht helfen kann.
Er ist noch im Krankenhaus, vorraussichtlich darf er am Freitag Heim. Es werden noch weitere Tests gemacht. Warscheinlich muss er ein Leben lang Medikamente nehmen. 1Jahr darf er nicht Auto fahren.Seinen Beruf kann er warscheinlich weiter ausüben.
Es ist irgentwie so komisch für mich. Er war immer geund und nun auf einmahl diese Diagnose.

Könnt ihr mir Tips geben wie wir damit zukünftig umgehen sollen ?

Danke das ihr Euch die Mühe gemacht habt diesen doch sehr langen Roman zu lesen. Es tut gut das alles sich von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße
Anja


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