Re: Feierabendepilepsie
Hallo,
ich bin seit vielen Jahren an Epilepsie erkrankt und habe Folgendes an Allgemeinem erfahren können.
a)Wer als junger Erwachsener daran erkrankt, kann fast immer mit Blick zurück feststellen, dass durch irgendwelche Begebenheiten "Schwachstellen" geschaffen worden sind, die die Krankheit späterhin zum Ausbruch gebracht haben. In meinem Fall ist es ein Fieberkrampf im Kleinkindalter nach der Pflichtpockenschutzimpfung gewesen. Erfahrene Epileptologen habe 20 Jahre später Kausalität zwischen diesem Fieberkrampf und dem Ausbruch der Epilepsie feststellen können.
b) So wie es eine ganze Reihe unterschiedlicher Epilepsien
gibt, gibt es zwei Grundarten Anfälle: Die generalisierten und die fokalen Anfälle.
c) Erfahren habe ich u. a., dass die generalisierten Epilepsien sehr gut medikamentös zu behandeln sein sollen, während die fokalen Anfälle manchmal sehr schlecht oder gar nicht therapierbar sind.
d) Bei den fokalen Epilepsien soll sich aber eine operative Therapie oft durchführen lassen, was bei den generalisierten Anfällen nicht so leicht sein soll.
e)Das A und O der medikamentösen Behandlung soll sein, dass der Epileptologe weiß, um welche Anfallsart es sich handelt. Behilflich sein kann die verbale Skizzierung des Anfallsgeschehens durch Dritte.
Ich bin mit Valproinsäure gar nicht zurechtgekommen, diese Substanz hat mich kaputtgemacht. Seitdem ich Keppra und Trileptal nehme, geht es mir nach operativer Behandlung gut.
Ich wünsche dir baldige Hilfe, bessere Gesundheit und alles Gute.
Herzliche Grüße
Anton
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Michaela Kronas,
20.03.2008, 20:28
- Re: Feierabendepilepsie - Anton, 20.03.2008, 20:57
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