Re: V.a. frühkindliche Epilepsie? Wer kann mir helfen?
Hallo,
ich kann wirklich nicht sagen, ob es sich um Epilepsie handelt. Es ist aber möglich. Meine Tochter hat Absencenepilepsie und die Anfälle haben vor der Einstellung folgenden Ablauf gehabt:
Sie hat vor dem "Verdrehen der Augen/sie hat 2-3 Mal intensiv geblinzelt" die Tätigkeit verlangsamt (ca. 2 Minuten vorher). Man sah deutlich die sog. AURA. Dann hat sie mit der Tätigkeit aufgehört und geblinzelt. Sie war für 3-4 Sekunden nicht ansprechbar. Danach war sie immer benommen, hat aber durchaus ganz normal mit ihrer Tätigkeit weitergemacht, wenn sie auch deutliche Zeichen von Unsicherheit zeigte. Wir haben das erst 3 Jahre später diagnostiziert bekommen und vorher eine wahre Tortour hinter uns (letztes Kindergartenjahr, Schule - keiner hat was gemerkt und alle haben sie sie als böse eingestuft, weil sie teilweise keine Antworten gab - das waren dann die Anfälle die keiner erkannte).
Ich will auch hier nicht schreiben, was bei uns die Folgen waren (gerne kannst du mich anmailen wenn du es wissen möchtest natalie.muench@gmx.de). Es würde dich sicherlich sehr verunsichern und das macht vor einer Diagnose keinen Sinn. Zu sagen, dass mit den Medikamenten keine Probleme aufgetreten sind, wäre gelogen. Ich empfehle dir direkt einen guten Neurologen. Bei dieser Krankheit gibt es viele Menschen, die keine Ahnung davon haben und mit ihren Ausführungen große Unsicherheit bei uns hervorgerufen haben.
Epilepsie kann man medikamentös einstellen. Sollten es Absencen sein, kann man nicht sofort davon ausgehen, dass es Epilepsie ist (das kommt auch mal phasenweise vor). Meine Tochter kann mit den Medikamenten alle Tätigkeiten ausführen, leidet halt hin und wieder unter starken Kopfschmerzen (war vor der Diagnose auch schon). Absencen verwachsen sich (so nennt man das, d.h. die Heilungschancen in diesem Alter sind gut) meistens. Meine Tochter nimmt jetzt seit zwei Jahren Medikamente, war direkt anfallfrei und hatte keine medizinischen Probleme (Blut usw.) mit den Medikamenten. Wir machen jetzt demnächst den ersten Versuch sie abzusetzen.
Gehe zum Neurologen, aber nehme einen der Ahnung von Epilepsie hat oder gehe direkt in ein Krankenhaus mit angeschlossenem Epilepsiezentrum.
Grüße Natalie
[zitat=Jasmin]HALLO
unser Sohn ist 6 Monate alt und ich bin total verunsichert. Er verzieht seit 3-4 Tagen sein GEsicht, verdreht etwas die Augen und kneift sie zusammen. Krampfen an den Händen etc. macht er nicht. Ich war jetzt beim Kinderarzt und er sagte er glaube es ist nichst ich solle es aber in einem EEG abklären lassen ob es nich doch der Beginn einer frühkindlichen Epilepsie ist. Was wird das gemacht? Wie wirkt sich die Epilepsie aus? GEht das auch wieder weg oder hat der kleine dies dann sein Leben lang? Bitte helft mir und schreibt mir von Eurer ERfahrung[/zitat]
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- V.a. frühkindliche Epilepsie? Wer kann mir helfen? -
Jasmin,
12.09.2008, 13:37
- Re: V.a. frühkindliche Epilepsie? Wer kann mir helfen? - Natalie, 12.09.2008, 16:01
- Re: V.a. frühkindliche Epilepsie? Wer kann mir helfen? - cARMEN, 12.09.2008, 16:15
- Re: V.a. frühkindliche Epilepsie? Wer kann mir helfen? - Insa, 12.09.2008, 19:59
- Re: Re: V.a. frühkindliche Epilepsie? Wer kann mir helfen? - Anton, 12.09.2008, 22:25
- Re: Re: Re: V.a. frühkindliche Epilepsie? Wer kann mir helfen? - Carmen, 16.09.2008, 13:45
- Re: V.a. frühkindliche Epilepsie? Wer kann mir helfen? - Brigitta, 16.09.2008, 23:40