Re: Re: Studium

Anton @, Sunday, 28.09.2008, 22:54 (vor 6535 Tagen) @ Cat

Hallo,

aus Deinem ersten Beitrag war leider nicht der Sachstand, wie Du ihn erst in der Fortsetzung (Deinem zweiten Posting) ausführlich und verständlich dargestellt hast, zu erkennen.

Zu dieser neuerlichen Sachlage möchte ich wie folgt ausführen: Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, bist Du aus welchem Grund auch immer vor längerer Zeit von der Bahn gekommen, hattest einen längeren Aufenthalt in der Psychiatrie, womöglich Unterbringung, und hast dann einen Weg gefunden, wieder Normalität in Dein Leben zu bringen. Das hat viel Kraft gekostet und zeigt, dass Du ein disziplinierter Mensch bist.

Aus meiner Sicht ist Dein Problem jetzt nicht die Krankheit, die Vergangenheit oder der Beruf, vielmehr liegt es am Arbeitsmarkt, der sich seit einigen Jahren in einer Härte gestaltet und zeigt, dass die "Schwachen" dabei auf der Strecke bleiben.

Hinsichtlich Deiner Epilepsie kann ich hier nur wiederholen und auf die Epilepsie-Zentren als einzig mögliche Helfer für dieses Krankheitsbild hinweisen. Dort gibt es Wartezeiten bis zu einem Jahr auf den ersten ambulanten Termin.

Damit dir die Psyche nicht wieder entgleitet, empfehle ich, mit dem Hausarzt oder Psychologen über Gesprächstherapie zu reden. Notfalls auch stationär in einer Psychosomatischen Klinik.

Was die gesamtwirtschaftliche Situation angeht, kannst Du Beratung erhalten bei den Sozialdiensten, sie sind zu finden in fast jeder Klinik, bei den Gesundheitsämtern der Städte, der Kommunen und bei den Kreisverwaltungen.

Sofern Du meine erste Antwort als zu hart empfunden haben solltest, entschuldige ich mich dafür mit dem Ausdruck des Bedauerns. Ziel meiner Aktion sollte gewesen sein, im Klartext auf Möglichkeiten, die Lage zu verbessern, hinzuweisen.

In diesem Forum findest Du viele Betroffene, die dir auf klare Fragen jede Menge brauchbare Antworten liefern. Ich wünsche dir viel Glück, bessere Gesundheit und einen guten Weg.

Liebe Grüße
Anton


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