Re: Irgendwann anfallsfrei?

Jessica @, Friday, 24.10.2008, 00:23 (vor 6510 Tagen) @ Dagmar

[zitat=Dagmar]Vor 4 Jahren bemerkten wir die ersten Anzeichen von Epi bei meinem Sohn (jetzt 19) durch "Zucken" der Arme und Wegknicken der Beine bis zum Grand-Mal... Seitdem verschiedene Medikation, angefangen mit Lamictal bis derzeit Volproat und jetzt seit 4 Wochen zusätzlich Keppra. Es ist leider nicht wirklich erfolgreich. Bis gestern war durch das Keppra alles i.O.(glaubte ich zumindest)und dann ist er wieder gestürzt. Langsam verlässt mich die Hoffnung... Der Gedanke an die derzeitige und deswegen schon 2. begonnene Ausbildung zum Koch (und der soll es unbedingt sein)ist nicht gerade beruhigend, was die eigene und auch die Gesundheit der Kollegen-Azubis betrifft. Hat jemand ähnliche Probleme bzw. kennt einen Fachmann, egal wo, der wirklich helfen kann?[/zitat]


Hallo,

bin auch 19 und wie du hier schreibst kenne ich es leider auch zu gut die Situation. Seit 4 Jahren immer wieder Anfälle und bis hin zu schweren Verletzung, aber die Diagnose kam erst vor5 Monaten Epilepsie. Seit dem her habe ich meine Ausbildung zur Rettungsassistentin aufgegebn, Epi und Rettungsdienst passt überhaupt nicht zusammen, danach wurde ich wegen meiner Epi gekündigt bei meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin nach nicht mal 24h. Jetzt hoffe ich auf das Arbeitsamt für das Rehateam da die sich wohl dann bemühen um eine Ausbildungsstelle und ein Antrag auf einem Schwerbehindertenausweis habe ich auch gestellt und glaube das dies zur Zeit als einsigstes möglich ist. Der rest wird sicherlich kommen, hoffe ich zumindestens... Das gut leben mit der Epilepsie.
Wünsch euch viel Erfolg und auch gute besserung.


gesamter Thread: