Re: Re: Fahrverbot

Katja @, Sunday, 21.12.2008, 22:49 (vor 6451 Tagen) @ anna

[zitat=anna]bei den meisten von euch war ja ein anfall, dann kam das fahrverbot. ich hatte keinen anfall, habe aber, weil freiwillig aufenthalt im krankenhaus, nun diagnose absencen-epilepsie. ich fahre schon seit jahren auto, hatte vor 5 jahren wahrscheinlich einen anfall (hat keiner gesehen), und nun, wo ne diagnose offiziell gestellt wurde, darf ich nicht fahren trotzdessen ich ja keinen anfall hatte. ich halte das für ungerecht, die deutschen gesetze sind scheiße!!!das heißt, nur weil etwas offiziell festgestellt wurde, was auch noch nicht so sicher ist, weil ich mit meinen testergebnissen ein sonderfall bin, darf ich nicht fahren...obwohl kein anfall da war!!! ich bin beruflich auf das auto angewiesen, fahre, seit dem ich den führerschein habe, unfallfrei und ich würde den job verlieren, wenn ich nicht auto fahren könnte. da sitzt man in einer zwickmühle...
gruß
anna[/zitat]

Hallo Anna,
ich kann das gut nachvollziehen, was Du da schreibst! Und ich kann auch alle anderen nachvollziehen, die hier schreiben, dass man sich unbedingt an das Fahrverbot halten sollte. Ich mein, ich bin mir (leider) der Gefahr bewußt, dass ich andere bei einem Unfall riesiges Leid zufügen könnte. Das beunruhigt mich selbst sehr und ich bin bis jetzt auch nicht mehr gefahren. Nur was soll ich tun? Öffentliche Verkehrsmittel? Im Vertrieb leider nicht möglich, geht einfach nicht. Ich verdiene mein Geld damit, im Vertrieb ganz Hessen zu betreuen, das funktioniert mit den öffentlichen nicht, leider. Selbst wenn ich nur ins Büro fahren würde, was ich normalerweise auch nicht jeden Tag mache, bräuchte ich mit öffentlichen für einfach Strecke mind. 3 Stunden für die 90km, wohne am Popo der Welt, sprich ich muss Bus, Bahn, S-Bahn und wieder Bus fahren, um auf Arbeit anzukommen. Mit Auto über die Autobahn dauert das ganze eine Stunde. Diese 6 Std. zustätzlich zu 10 Std. Arbeit habe ich leider nicht, da ich auch noch 2 Hunde habe, um die man sich nun mal auch kümmern muss. Man, ich verliere meinen Job, wenn ich nicht fahre. Ich weiß nicht, wie lange ich die Krankmeldung noch rausschieben kann. Zumal mit jetzigem Krankengeldbezug finanziell auch nicht wirklich was zu reißen ist. Aber wie gesagt, die größte Angst ist der Verlust meines Jobs. Muss jetzt bald zum Betriebsarzt und der wird sicher bescheinigen, dass ich wohl arbeitsfähig bin aber halt nicht fahren kann. Oh man, dass ist echt ne fiese Zwickmühle. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll, wie es weitergehen soll. Die heute Wirtschafts-/Arbeitsmarktlage macht es einem da auch nicht so einfach, dass man einfach mal so auf seinen Job verzichten könnte, :-(... Ich hab derzeit einfach keine Lösung für dieses Problem. Zumal der 1. Anfall nur auf Vermutungen beruht, da hier keine weiteren Untersuchungen im August gemacht wurden. Hätte ich diesen ersten nicht angegeben, hätte ich 3 Monate Fahrverbot bekommen,... ach man,... wie ätzend...
Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen!
LG
Katja


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