Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment!
[zitat=Kate]Hallo Katja,
vielen Dank für Deine Antwort.
Ja es ist ziemlich dumm, das sich keiner für sowas Zuständig fühlt.
Ich denke allerdings auch das ein Fahrverbot nicht unsinnig ist. Was ist wenn man einen Anfall am Steuer bekommt. Man gefährdet nicht nur sich sondern auch andere.
Mein Mann fährt gar nicht mehr, bis nicht der Arzt sein o.k. gibt.
Darum finde ich es ja so schlimm, das man auch noch vom Gesetzgeber im Stich gelassen wird.
Nun ja, vielleicht kommen wir mit 3 Monaten hin, sein EEG gestern in gut ausgefallen und er verträgt auch das Medikament.
Ich wünsche Dir auch, das Du so bald wie möglich wieder fahren kannst, und das Du anfallsfrei bleibst!
LG
Katharina[/zitat]
Hallo Katharina,
habe heute mit meinem Anwalt gesprochen. Rein versicherungsrechtlich sieht es da ganz gut aus. Der Arzt darf halt nur eine Empfehlung und kein Verbot aussprechen. Nur wenn seiten des Landratsamtes oder Verkehrsamt oder ähnlichem Amt ein Verbot bzw. der Einzug des Führerscheins erfolgt, dann ist das Fahrverbot amtlich!!! Das Fahrverbot gilt übrigens, soweit ich weiß, seit 1939.
Und klar, das ok seitens des Arztes sollte schon da sein und ich drücke euch die Daumen, dass das bei 3 Monaten bleibt!!!
Werde ab nächste Woche wieder arbeiten. Habe mit dem Arbeitgeber ausgemacht, 2 Tage Heimarbeit zu leisten und 3 Tage Vertrieb. Wobei der Vertrieb erstmal langsam angegangen wird, da ich erstmal langsam wieder einsteigen will. Nach drei Monaten nicht hinterm Steuer und ohne Stress möchte ich auch nicht gleich wieder voll reinstürzen und einen Rückfall riskieren. Nach drei Monaten Kampf mit dem Arbeitgeber konnte ich das wenigstens erreichen und das ist auf jeden Fall schon mal besser als nichts. Wie Du schon sagst, vom Gesetzgeber wird man ja leider im Stich gelassen.
Richtig, man weiß nie, was passiert und gefährdet sicher auch andere. Leider wird man tatsächlich teilweise dazu gezwungen, denn was bleibt. Ich kann es mir nicht leisten, mich fahren zu lassen. Habe auch niemanden, den ich darum bitten könnte. Von daher bleibt mir nichts anderes übrig als das Risiko nun einzugehen. Bleibe halt unter ständiger Kontrolle. Sollte das EEG irgendwann nochmal negativ ausschlagen, dann werde ich sicher vom Auto fahren wieder Abstand nehmen aber derzeit sieht es, wie auch bei deinem Mann, zum Glück gut aus. Die Medis scheinen gut anzuschlagen.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich mich derzeit halt nach einem anderen Job umsehe, also Bürotätigkeit. Es fällt mir sehr schwer, mich damit abzufinden, den Vertrieb wohl aufgeben zu müssen, denn ich habe dies sehr gern gemacht. Aber gut, wie Du schon richtig sagst, man gefährdet nicht nur sich selbst sondern auch viele andere! Aber gut, solange ich nichts anderes habe, muss ich das Risiko eingehen. Denn sind wir mal ehrlich, drei oder sechs Monate anfallsfrei geben keine Garantie, dass kein Anfall mehr auftritt. Somit wird man stets eine Gefähr bleiben.
Also, drücke Euch die Daumen!!!!
LG
Katja
gesamter Thread:
- Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! -
Kate,
08.01.2009, 21:14
- Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Anton, 10.01.2009, 12:52
- Re: Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Kate, 10.01.2009, 16:28
- Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Jörg, 11.01.2009, 10:07
- Re: Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Kate, 11.01.2009, 14:03
- Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Jörg, 12.01.2009, 13:20
- Re: Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Kate, 12.01.2009, 15:27
- Re: Re: Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Kate, 13.01.2009, 14:48
- Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Katja, 15.01.2009, 00:28
- Re: Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Kate, 15.01.2009, 16:04
- Re: Wo bekommt man Untersützung? alles etwas viel im Moment! - Katja, 15.01.2009, 18:27