Re: Hilflos gegenüber Epilepsie
Hallo Nicol,
erst einmal Ruhe bewahren !!
GANZ WICHTIG finde ich ist es, daß Lara genau über Ihre Krankheit bescheid weiss.
Ich kann dir zwar nicht sagen was Du tun sollst, aber da ich selber Grand mal Anfälle habe kann ich dir sagen was ich denke.
Deine Arbeit, wenn sie Dir Spaß macht, würde ich auf keinen Fall kündigen, denn auch Du brauchst Ablenkung. Wenn deine Kleine erst einmal eingestellt ist, würde ich Sie weiterhin in Ihrer alten Umgebung belassen und ganz offen mit der Epi umgehen. Denn wenn all Eure Freunde und Bekannten wissen was Lara hat, ist es auch eine Sicherheit für Dich.
Egal wann und wo es wieder zu einem Anfall kommt, eine 100% Sicherheit das Ihr nichts passiert gibt es nicht, auch nicht wenn Du dabei bist.
Bis dann
Kaherodo
[zitat=Nicole]Hallo an Alle!
Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestossen und würde mich hier gerne mit euch austauschen. Meine Tochter Lana(8Jahre) hatte an Weihnachten ihren ersten Krampfanfall. Wurde damals sofort in die Kinderklinik gebracht, in der ich mit ihr 5 Tage verbrachte, aber dann entlassen wurde, nur mit Diozepham und einer Merkliste ausgestattet, mit den Worten:" Wenn ein EEG Befund vorliegt, werden wir uns bei Ihnen melden!" Tja, was soll ich sagen? Sie hatte genau zwei Wochen später den nächsten Anfall, jedoch hatte ich nichts bis dahin von der Kinderklinik gehört! Hab sie sofort nach Augsburg bringen lassen, die mir die Diagnose Grand-Male gestellt haben. Nun wurde meine Kleine auf Keppra eingestellt und entlassen. Doch keine 15 Minuten nach der Abfahrt vom Krankenhaus, erlitt sie im Auto den nächsten. An der Autobahn rief ich dann den Sanka und der brachte sie sofort wieder zurück. Nun liegt sie immer noch in Augsburg und wird umgestellt auf Valproat, weil das EEG immer noch sehr auffällig ist. Ich stehe dieser Krankheit so hilflos gegenüber und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich weine um mein Kind und habe Angst, sie aus den Augen zu lassen. Ich muss dazu sagen, dass ich alleinerziehend bin und berufstätig. Sollte ich jetzt meine Arbeit kündigen? Kann ich sie denn alleine zur Schule schicken? Wird sie jemals eine Familie gründen können? Wird das Medikament anschlagen? Wird sie Hirnschäden davontragen? Muss jedesmal bei einem Anfall der Notarzt gerufen werden? All diese Fragen schwirren mir im Kopf herum und ich fühle mich mittlerweile, nach täglicher Krankenhausfahrt von über einer Stunde, kraftlos! Dabei brauch ich doch jetzt all meine Kraft! Könnt ihr mir bitte etwas mehr über diese Krankheit erzählen? Ich bin für jede Zusprache sehr dankbar! Liebe Grüße Nicole[/zitat]
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Nicole,
03.02.2009, 13:03
- Re: Hilflos gegenüber Epilepsie - Kaherodo, 03.02.2009, 14:10
- Re: Hilflos gegenüber Epilepsie - Insa, 03.02.2009, 21:50
- Re: Re: Hilflos gegenüber Epilepsie - Nicole, 03.02.2009, 22:16
- Re: Hilflos gegenüber Epilepsie - Civa, 04.02.2009, 17:42
- Re: Re: Hilflos gegenüber Epilepsie - insa, 06.02.2009, 22:25
- Re: Hilflos gegenüber Epilepsie - Heinz, 08.02.2009, 21:43
- Re: Hilflos gegenüber Epilepsie - Nicole, 09.02.2009, 18:34