Blackouts
Hallo Anton,
vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Ich habe mir das gleich ausgedruckt und mache mich jetzt mal auf die Suche nach geeigneten Ärzten.
Ich habe mich dazu entschlossen, die Krankheit meines Freundes selbst in die Hand zu nehmen, denn meiner Meinung nach nimmt er das alles zu sehr auf die leichte Schulter.
Seine Einstellung zur regelmässigen Medikamenteneinnahme ist eher dürftig, aber langsam nervt es mich ihn drei Mal am Tag daran erinnern zu müssen, oder ihn sogar per SMS zu informieren. Schließlich bin ich nicht sein Babysitter. Ich denke er muss noch öfter Anfälle bekommen, damit er merkt, dass die Medikamente sehr wichtig für ihn sind (letzter Anfall war am Schluss mit gebrochener Nase, Platzwunde die genäht werden musste, blaue Flecke an Arm und Bein, aufgeplatzte Lippe. Aber noch nicht schlimm genug für ihn). Sorry wenn ich mich grad so auskotze, ist nicht gegen dich gerichtet.
Sein Neurologe hat ihm einen Anfallskalender mitgegeben, den mittlerweile ich führe, sonst bekommt der Kalender Beine und verschwindet.
Bist du eigentlich Angehöriger oder Betroffener? Wenn Betroffener, vielleicht kannst du mal was schreiben, dass ihn extrem schockiert, damit er merkt, dass ich ihn nicht ärgern will, wenn ich ihm ständig nen Kopf mache wegen der Unterdosierung seiner Medikamente.
So nun warte ich mal auf Antwort
LG
Ela
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