Was kommt auf uns zu?

Mondenkind, Monday, 05.10.2009, 00:25 (vor 6163 Tagen) @ nick

Hallo Nick,

Erst mal finde ich es gut, dass du dir um deine Schwiegermama Sorgen machst! Das heißt für sie ja dann schon mal, dass sie sich keine Sorgen machen braucht, dass ihre Familie sie nicht unterstützt. Und das ist gerade in der Situation, in der sie sich zurzeit befindet, wichtig. Das ist mit Sicherheit nicht in jeder Familie der Fall!

Was für Anfälle hat deine Schwiegermama? Weißt du das?

Aber auch ohne es zu wissen, würde ich sagen: natürlich kann deine Schwiegermama noch alleine leben, viele andere, die Anfälle haben, tun dies auch.
Es kommt natürlich auch schwer darauf an, was deine Schwiegermama selber empfindet...

Ich wohne mit meinem Mann zusammen, was ja aber nicht heißt, dass er ständig da ist. Oder ich muss auch Morgens alleine zur Arbeit (mit dem Zug) fahren oder gehe auch alleine in die Stadt.

Hat deine Schwiegermama eine Aura (sprich, merkt sie irgend etwas, bevor der Anfall kommt?). Ich habe zu 100 % welche, und wenn ich natürlich nicht froh darüber bin, Epilepsie zu haben, froh über die Auren bin ich allemal.

Autofahren wird sie vorerst zumindest nicht dürfen (wahrscheinlich mind. 2 Jahre nicht, der letzte Anfall zählt hier...) Der Führerschein wird auch nicht eingezogen und es wird nirgendwo gemeldet.
Nur sollte sie sich bewusst sein, dass wenn ein Unfall passiert und sich herausstellt, dass sie theoretisch nicht fahren darf, wird die Versicherung nicht mehr zahlen (und da ist es egal, ob sie Schuld am Unfall hatte oder nicht...), zudem kann ihr dann der Führerschein weggenommen werden, aber sie gesagt, nur dann.
Mein Führerschein hängt zurzeit in der Küche an unserer Pinnwand...

Ich weiß, dass wird schwer sein, dass sie (vorerst) kein Auto mehr fahren darf. Ich kenne das zu gut... Hierbei kommt es natürlich auch noch darauf an, ob man in einer (Groß-)Stadt lebt oder ob man, wenn man z.B. einkaufen möchte, erst mal 10 Minuten mit dem Auto fahren muss...

Was haben die Ärzte gesagt? War sie wenigstens auf einer Neurologie? Und hat man ein MRT oder wenigstens ein CT gemacht?
Wichtig ist auf jeden Fall, dass sie jetzt regelmäßig zum Neurologen geht und auch regelmäßig ihre Medikamente einnnimmt, auch wenn die Anfälle aufhören.
Ggf. könnte sie sich auch in einer Epileptologie nochmal untersuchen lassen (ich kann Bethel und Bonn empfehlen, aber auch Kehl-Kork soll gut sein, kommt eben drauf an, wo man wohnt).

Weiß man, wo die Anfälle her kommen?

Ich weiß, ich hab jetzt mind. so viele Fragen gestellt wie du... Sorry ;-)

Aber ich hoffe, ich hab dir deine soweit beantwortet.

Kannst ja ggf. mal nachschauen, was du mir beantworten willst / kannst und ich schaue dann wiederum nach, ob ich (oder jemand anderes) noch andere Vorschläge geben könnten. ;-)

Viele liebe Grüße
Mondenkind


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