Epilepsie,Patys,Alkohol und dann war sein Leben zu Ende

Gittala, Hallstadt, Thursday, 12.11.2009, 17:57 (vor 6125 Tagen) @ moni

Hallo Josi,

es ist immer schlimm ein Kind zu verlieren. Man kann es irgendwie gar nicht nachempfinden wenn man es nicht selbst erlebt hat. Ich wünsche der Familie ganz viel Kraft.
Ich möchte aber auf deine Tochter zurückkommen. Wieso war sie vor der Krankheit fröhlich und ausgelassen und ist es jetzt nicht mehr? Wieso ist sie einsam? Man kann doch bestimmt auch mit der Krankheit leben und fröhlich sein. Wieso sollte man einsam sein, ist denn ihr ganzer Freundeskreis jetzt plötzlich nicht mehr da? Meine Tochter ist auch 20 und hat seit 15 Jahren Epilpsie und ist fröhlich und lebt so gut wie es geht ihr Leben. Sie hat Freunde und alles akzeptieren ihre Krankheit. Ja sie kennt es ja nicht anderes wirst du sagen, aber ich finde man sollte sich nicht von der Krankheit bestimmen lassen, und ich weiss von was ich rede, meine Tochter hat ca 50 Anfälle im Monat und keine leichten. Aber trotzdem lassen wir uns nicht unterkriegen. Ich würde deiner Tochter empfehlen eine Selbsthilfegruppe zu besuchen und sie möchte doch wieder fröhlich sein und ihr Leben geniesen, man darf sich nicht von der Krankheit bestimmen lassen.Die Freundin meiner Tochter holt sie auch ab und sie gehen in die Disco, zwar kein Alkohol und all zu lange bleiben sie auch nicht, bis jetzt hat sie das immer gut verkraftet. Aber soll deswegen verzichten?? Bitte helf ihr dabei.....

Lieben Gruß

Brigitte


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