Erfahrungen OP

nicenice, Augsburg, Tuesday, 15.06.2010, 10:59 (vor 5910 Tagen) @ Mondenkind

Hallo Mondenkind,

danke schon mal das du mir geantwortet hast, vorallem so umfangreich.

ich weiss leider noch garnicht wie lange es sich bei mir hinzieht. Momentan geh ich auch noch weiterhin in die arbeit. ich habe ein bis zwei mal tägl. mindestens einen anfall.
Mein Arbeitgeber weiss das ich diese krankheit habe (hat auch verständnis dafür), aber er weiss noch nicht das ich mich operieren lassen möchte. das werde ich ihm bzw. meinem ausbilder am kommenden donnerstag sagen. ich weiss garnicht wie ich es ihm erklären soll. ich habe angst meine lehrstelle zu verlieren.

ich mache eine ausbildung zur kauffrau für dialogmarketing und bin im 1. lehrjahr. also komme jetzt dann ins zweite. (werde jetzt dann 20 jahre)
mir macht der beruf sehr viel spaß (ist meine dritte lehrstelle, die zwei anderen wurden mir immer gekündigt wegen der krankheit.)
Nur ich sitze halt jeden tag mehrere std. vor dem pc aber das macht mir eigentlich nichts aus, ich habe mit meinem chef ausgemacht das ich öfters pausen machen darf.
ich habe mir auch schon gedacht das ich vllt ein lehrjahr wiederholen muss, leider, obwohl ich schon 20 bin, zieht es sich noch länger. :( andere in meinem alter sind schon lange fertig mit der ausbildung.

ich werde mich in großhadern (münchen) operieren lassen.
nächste woche schaue ich mir mit meiner familie und meinem freund die klinik an.
mein neurologe hat mir das so erkärt, ich muss zuerst ein monitoring machen (die erste untersuchung). also eeg 1-2 wochen, oder 10 je nachdem. die medis werden rausgenommen und ich werde rund um die uhr überwacht. sie wollen halt mehrere anfälle sehen um zu wissen wo sie genau operieren müssen. aber kennst du bestimmt.
und da komme ich erst mal auf eine liste (bis ich dran komme zum montioring), leider weiss ich nicht wie lange die liste ist und wann ich das dann machen kann. (in der zeit möchte ich weiterhin in die arbeit gehn)
und dann kann es sein das weitere untersuchungen nötig sind. aber das stellt sich dann erst raus nach dem monitoring.

was macht man da eigentlich in der reha? und wie fühlt man sich dann nach der OP?
du hast geschrieben, dass du erst im nächsten jahr wieder angefangen hast zu arbeiten. wann war dann die OP also wie viel zeit war dazwischen`?
ich glaube ich stelle mir das zu einfach vor. nach der op ein monat oder so zuhause bleiben bzw. reha und dann wieder arbeiten gehn...
ich möchte zwischen den untersuchungen ja immer wieder in die arbeit gehn das ich nichts verpasse.

darf ich fragen woher du kommst, und wie alt du bist?

ganz liebe grüße nicenice


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