stress als auslöser

Anton, Saturday, 26.06.2010, 11:42 (vor 5899 Tagen) @ kat

Hallo Kat,

ich habe mich lange mit diesem Thema beschäftigt und es hat sich bestätigt, was Ärzte mir dazu gesagt haben.

Um es zu verallgemeinern: Wenn es im späteren Leben zu Anfällen kommt, hat meistens eine „Schwachstelle“ im Gehirn dafür vorgelegen. Sie kann entstanden sein durch einen Fieberkrampf im Kleinkindalter (Narbe) oder durch eine Blutung (Narbe) während der Geburt, oder eine Kopfverletzung (Narbe) oder es hat die genetische Veranlagung, Anfälle zu bekommen, vorgelegen.

Man trägt also eine „Schwachstelle“, so habe Ärzte mir diesen Mangel genannt, mit sich herum. Wer mit diesem „Makel“ in der Jugend oder als Erwachsener über langen Zeitraum exzessiv lebt, muss sich nicht wundern, dass diese Überlastung der Auslöser für Anfälle sein kann. Ich denke an Dauerstress durch Schlafentzug. Oder an eine Alkohol- oder Drogenkarierre, womöglich mit plötzlichen Abusus, der dann zu Anfällen führt.

Den Ärzten sind diese auslösenden Ursachen bekannt. Sie sehen sie den meisten Patienten an, ohne danach zu fragen. Die Körperbewegungen und das Verhalten einiger Patienten spreche Bände. Drogen sieht man den Augen an, genauso Alkohol.

Für die Ärzte sind die auslösenden Faktoren für eine Therapie wenig wichtig, viel mehr interessieren sie sich für Ursachen der Schwachstellen. Wenn sie bekannt sind, sind sie viel besser in der Lage, Diagnose und Therapie anzugleichen, was wiederum große Vorteile für den Patienten hat.

Liebe Grüße
Anton


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