Keppra & Alkohol

Ela, Sunday, 29.08.2010, 17:57 (vor 5833 Tagen) @ Lego

Ich bin bei einem sehr erfahrenen Epileptologen in Behandlung, der immer noch der Ansicht ist, dass Epilepsie und Alkohol keine gute Kombi ist, von dem Keppra, der als weiterer Punkt hinzukommt, mal ganz abgesehen.
So viel zum Thema meiner Ansichten "von Anno Zwieback"...

Hallo Lego,
wenn du bei einem Epileptologen "der alten Schule" in Behandlung bist, der die Sache Alkohol/Antikonvulsiva konträr zur Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie sieht, solltest du dennoch nicht die Meinung deines Arztes als allgemeingültige Tatsache hinstellen.

Und wenn man nicht unnötig leiden möchte, dann wird man den Alkohol(auch das Gläschen Wein)wohl weglassen.

Nichts anderes habe ich geschrieben, ich wiederhole mich gerne noch einmal:
Zitat:
"Richtig, und wer die Erfahrung gemacht hat, wird wohl über kurz oder lang Alkohol vermeiden. Wer hat schon gerne Anfälle?! Genauso wie alle anderen nach Möglichkeit versuchen werden, ihre persönlichen Anfallstrigger zu vermeiden."

Wo ist jetzt das Problem?

Wer für sich selber feststellt, dass die Kombination Alkohol und AE zu Anfällen führt, wird Alkohol vermeiden. Die anderen, die bemerken, dass für sie Alkohol kein Trigger ist, können sich doch hin und wieder ein Glas gönnen.
BTW, alkoholfreies Bier schmeckt auch super und ist auch noch gesund.

Oh siehe da, Du führst ins Feld, dass man auch eventuell positive Erfahrungen mit alternativen Begleittherapien machen kann.....wow, aber dazu an anderer Stelle hier im Forum mehr.

Moment Herr Lego, trügt die Erinnerung ein wenig? Ich schrieb:
Zitat:
"Ich habe meine Erfahrungen gemacht und kann in weiten Teilen, nicht in allen, Negatives berichten."

Als positiv ist durchaus die gründliche, zeitintensive Anamnese zu werten (warum sich das ein HP leisten kann und ein Arzt eher weniger, schrieb ich bereits an anderer Stelle), das Setting war angenehm, eben eine Wohlfühlatmosphäre aus freundlichen Mitarbeitern, angebotenem Kräutertee und netter Hintergrundmusik. Entspannend in gewisser Weise war das schon (ich schrieb allerdings auch, dass mein Kind das eher öde fand).
Aber so alles in allem betrachte ich das eben nicht als ausreichende Begründung, eine Therapie, die einen Haufen Geld kostet, weiterzuführen.

Jedem das seine.

MFG


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