Brauche dringend Rat
Hallo Ute!
Ich möchte nicht in Deiner Situation sein, Du möchtest etwas ändern und findest kein Gehör. Gut zu verstehen, sie ist jung und will leben. Noch schlimmer, Deine Worte werden ignoriert. Das muss schrecklich sein.
Ich bin selbst an Epilepsie erkrankt und habe die aus meiner Sicht wichigen Verhaltensregeln und Hinweise für Anfallskranke dokumentiert. Sie stellen das A & O einer erfolgreichen Epilepsie-Therapie dar.
Und eigenen sich hervorragend für die Vorlage bei Familienangehörigen. Ich wünsche Deiner Tochter gute Besserung und der Familie frohe Weihnachten und zum neuen Jahr beruflichen Erfolg, stets gute Gesundheit, privates Glück und viele ungetrübte Momente.
Es grüßt dich herzlich
Anton
Wie kann ich die Zahl der Anfälle reduzieren und dabei dem Arzt und mir selbst helfen?
a)
Die regelmäßige Medikamenteneinnahme ist das A und O einer erfolgreichen Therapie. Nur so kann die Anfallsschwelle stets oben gehalten werden.
b)
Eine Änderung der Tabletteneinnahme darf nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
c)
Generika (preiswertere Mittel mit angeblich gleichem Wirkstoff) und Re-Importe sind für die Behandlung von Anfallskranken wenig geeignet. Damit der Apotheker das Medikament, was es bisher gegeben hat, herausgeben darf, sollte der Arzt möglichst bei „aut idem“ ein Kreuz machen und den Hersteller des Mittels auf das Rezept schreiben.
http://www.dgfe.info/download/mitt/Generika-Empfehlung2008.pdf
noch Generika: http://www.rbb-online.de/quivive/archiv/quivive_vom_10_03/streit_um_generika.html
d)
Ein Anfallskalender sollte sorgfältig geführt werden, damit der Arzt anhand der Ereignisse die Therapie festlegen kann.
e)
Wenn Angehörige oder Dritte den Anfallsablauf genauesten aufschreiben, kann es für den Arzt eine große Hilfe sein. Anhand dieser Aufzeichnungen (u. U. auch Videoaufnahmen) sieht er, welcher Anfallstyp es ist und kann die Krankheit dementsprechend besser therapieren.
f)
Auf Alkohol sollte möglichst ganz verzichtet werden, ebenso auf Flackerlicht in der Diskothek.
g)
Es darf nicht zum Schlafentzug kommen. Der Schlaf-/Wachrhythmus muss eingehalten werden.
h)
Ein Besuch alle Vierteljahr beim Neurologen ist sinnvoll (Blutserumkontrolle und EEG-Messung).
i)
Die Richtlinien „Epilepsie und Führerschein“ sollten beachtet werden.
http://www.epilepsie-netz.de/155/Epilepsie-Ratgeber/Fuehrerschein.htm
j)
Die Behandlung sollte nur durch einen Facharzt für Epilepsie erfolgen.
http://www.diskussionszentrum.com/downloads/zentren.pdf
http://www.izepilepsie.de/home/index,id,153,selid,500,type,VAL_MEMO.html
----- Den Rest meiner Hinweise sind in einem nächsten Post zu lesen -----
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Suzi Q,
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