"Wurschtigkeitsgefühl"
Hallo Podi!
Lust- bzw. Antriebslosigkeit kenn ich auch, ist bei mir aber’n bisschen anders: Ich schiebe vieles auf die lange Bank und fange gar nicht erst damit an, ob es nun wichtig ist oder nicht. So nach dem Motto „Was du heute kannst besorgen, geht auch noch übermorgen!“
(Sogar dafür gibt’s einen hochwissenschaftlichen Begriff: „Prokrastination“.)
Hab ich mich dann aber durchgerungen was anzufangen, finde ich KEIN Ende, wobei Aufwand und Nutzen meist in keinem guten Verhältnis stehen. Beispiel: Küche saubermachen. Der Herd sieht am schlimmsten aus, also fang ich damit an. Stunden später glänzt er wie gerade angeliefert
, aber der Rest der Küche sieht noch immer aus wie am Anfang
. Und so wird sie auch noch viele weitere Tage aussehen, denn zum Einen ist die Luft erst mal raus, zum Anderen ist es fast Mitternacht und ich muss am nächsten Morgen halb 5 aufstehen…
Gut – das ist sicherlich ne spezielle Macke von mir und hat bestimmt nix mit den Medikamenten zu tun. Diese lahmar…ige Antriebslosigkeit geht aber voll auf deren Konto, da bin ich mir sicher. Aber solange das die schlimmste Nebenwirkung bleibt, sollten wir sie hinnehmen.
VG
Uwe
Eine Frage noch, wenn du gestattest: Ist „Wurschtigkeitsgefühl" gesamtösterreichisch, oder lokaler Dialekt (Kärnten, Tirol usw.)?
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podi,
14.01.2011, 10:09
- "Wurschtigkeitsgefühl" - Musica, 14.01.2011, 15:51
- "Wurschtigkeitsgefühl" - Lerche, 14.01.2011, 17:33
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tanguera,
15.01.2011, 14:37
- "Wurschtigkeitsgefühl" - anonym, 17.01.2011, 19:34