Fragen einer Schwester
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Hallo alle zusammen,
Ich kenne mich nicht sehr gut aus mit Epilepsie ( noch weniger mit meinem Computer)
Leider Anfänger!
Es wird also sehr lange dauern bis ich eine Antwort oder weitere Frage schreiben kann.
Mein Problem ist folgendes:
Mein jüngerer Bruder,27 Jahre, hat seit ca. 7 Jahren Grand-mal Anfälle.
Diese Anfälle sind von starker Intensität verbunden mit Muskelkrämpfen und Bewusstlosigkeit. Sie treten überaschend auf und neigen dazu trotz Medikation (Lamotrigin Tagesdosis 400mg, Keppra 500mg am Abend )häufiger zu werden.Mittlerweile alle 4-6 Wochen.
Häufig Trägt mein Bruder größere Verletzungen davon. Einmal musste er 3 Tage in ein künstliches Koma gelegt werden, da er nach einem Zungenbiss Blut in der Lunge hatte. Nach einem Anfall hat er häufig noch ein paar TageGedächtnislücken und ist durcheinander.Jedesmal hat er starke Kopfschmerzen und Übelkeitim Anschluß.Unklar ist wodurch seine Epilepsie ausgelöst wurde. In unserer Familie ist mir kein weiterer Fall bekannt.Im Krankenhaus wird nach dem Anfall 1-2 Tage später ein EEG gemacht, die Medikation erhöht, o ä. Ist das wirklich alles was gemacht werden kann?
Mein Bruder spricht sehr wenig über seine Krankheit und über die Auswirkungen die diese auf seine Lebensqualität hat.( Kein Führerschein, nicht alleine leben zu können,schwierigkeiten bei der Jobperspektive, ganz zu schweigen von der psychischen Belastung...
Ich weiß nicht wie ich ihm helfen kann,was soll ich tun?
Was muß man tun um in einem Epilepsiezentrum einen Platz zu bekommen?
Was wenn der zuständige Arzt keine Überweisung schreibt und nur die Medikamentendosis erhöht?
Was gibt es für Hilfestellung für den Alltag?
Was kann man unmittelbar vor einem Anfall tun, wie kann man es spüren, darauf reagieren?
Wenn meine Mutter zufällig den Anfang eines Anfalls mitbekommt, dann gibt sie Ihm Tavor und ein großer Anfall kann verhindert werden. Er selbst aber ist unfähig sich zu helfen oder zu artikulieren.Auch danach Gedächtnisverlust.Wird eine Psychologische Gesprächstherapie von der Krankenkasse bezahlt? Danke im vorraus für Eure Hilfestellung! Viele Grüsse Ein besorgter Mensch K.
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