Lamotrigin?! Hab leider noch keine Ahnung von nix^^

Ela, Sunday, 06.02.2011, 09:52 (vor 5672 Tagen) @ Franzi93
bearbeitet von Ela, Sunday, 06.02.2011, 10:08

Hi Franzi,
oh ja, kann ich gut verstehen, als "Frischling" haut einen die Diagnose erst einmal um.

Ich werde gerade auf lamotrigin eingestellt und seit dem hab ich jeden tag kopfschmerzen und habe einen leichten Ausschlag auf mienen oberschenkeln bekommen..(In form von Pickelchen...)

Keine Panik, das muss nichts Schlimmes sein,sicherheitshalber jedoch aber den Arzt einen Blick drauf werfen lassen.Möglichst bald und vor allem, falls es schlimmer wird, sofort. Lamotrigin kann, gerade beim zu schnellen Eindosieren, Probleme in Form von schwerwiegenden Hautausschlägen machen.

Gerade in der Anfangszeit mit einem Medikament treten oft Nebenwirkungen auf, die nach einiger Zeit von alleine vergehen. So auch Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit etc.pp. Vergeht es nicht, wird es schlimmer oder kommt etwas anderes hinzu, was einen sehr belastet, sollte man allerdings schon aktiv werden und den Arzt um Rat fragen. Alles sollte und muss man auch nicht akzeptieren.

Was habt ihr so für erfahrungen mit Lamotrigin??
und wonach wird bestimmt wie viel mg man bekommt?

Wir (mein Kind hat Epi, ich nicht) haben überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Lamotrigin hat bei meinem Sohn eindeutig stimmungsaufhellend gewirkt. Vorher hat er Keppra (und ein anderes Medikament) genommen und war nur noch mies drauf. Aber absolut mies...und das ist jetzt sehr zurückhaltend formuliert.
Kaum Nebenwirkungen, er kommt damit gut klar. Das einzige Problem war das Schlafproblem, was bei Lamotrigin schon mal häufiger vorkommen kann. Er ist oft mitten in der Nacht aufgewacht und konnte nicht wieder einschlafen.
Aber das Problem ist mittlerweile auch gelöst.

Die Dosis wird normalerweise gesteigert, bis derjenige anfallsfrei ist (und/oder Nebenwirkungen dem Ganzen ein Ende setzen). Das kann beim Einzelnen bei einer relativ kleinen Dosis der Fall sein, manch einer braucht auch mehr.
Mein Kind nimmt 300/300 mg Lamotrigin (und noch ein andres Medikament). Wenig ist das nicht, aber er kommt damit gut zurecht.

Wie erfährt man,welche form von epi man hat?

Du warst im Krankenhaus zur Diagnostik? Dann hätte dir eigentlich der Krankenhausarzt sagen müssen, was nun mit dir ist.
Für Arztgespräche mache ich mir vorher immer einen Zettel,auf dem alle wichtigen Fragen notiert sind ...und gehe gehe nicht eher, bis alle Fragen "abgearbeitet" sind. Wenn mir hinterher noch wichtige Fragen einfallen, schreib ich auch E-Mails, die ich auch immer umgehend beantwortet bekomme.

Außerdem lasse ich mich für die Arztbriefe in den Verteiler aufnehmen, sollte mir wirklich einmal ein Arztbrief fehlen, lasse ich mir beim behandelnden Kinderarzt, dem alle Briefe der Fachärzte zugehen, Kopien machen.So hat man alles zusammen.
Sprich doch deinen behandelnden Neurologen an.

Mir wurde nur gesagt: Du darfst nicht mehr in Discos

Bist du photosensibel? Oder warum dieser Rat?
Kontraproduktiv ist es natürlich schon, wenn man die Nacht zum Tage macht und sich mit Alkohol abschließt. Schlafentzug führt bei vielen zu Anfällen und Alkohol wohl auch.

Wenn man es nicht übertreibt und da muss jeder für sich herausfinden, was er/sie abhaben kann und einige Dinge lässt, die einem nicht bekommen...das Leben ist für dich nicht vorbei mit dieser Diagnose.

Alles Gute für dich.
LG
Ela


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